#109: Ungarn intern – Einschätzungen nach der Wahl
Shownotes
Alle kennen Viktor Orbán, den soeben abgewählten, rechtsautoritären ungarischen Premierminister. Wenige kennen seinen Nachfolger Péter Magyar. Wir haben einen ungarischen Journalisten zur Lage im Land befragt. Welchen Kurs wird Ungarn einschlagen?
Wahlen in Ungarn: Revolte der Mittelschicht Eine lange Reihe von Korruptionsskandalen, aber auch die Wirtschaftskrise und zurückgehaltene EU-Gelder haben letztlich zur Niederlage von Viktor Orbáns Fidesz-Partei geführt. Arbeiter:innen und Bedürftige können sich von der künftigen Regierung allerdings wenig erhoffen. Von Áron Mikus, Budapest
Mehr als Ungarn befreit Leitartikel von Kaspar Surber
Ungarn vor der Wahl: Die korruptionsfreie Variante Oppositionsführer Péter Magyar kann sich Chancen ausrechnen, am 12. April den langjährigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán von der Macht zu verdrängen. Das hat vor allem mit dem Zerfall der Klassenkoalition hinter der rechtsnationalistischen Fidesz-Partei zu tun. Von Áron Mikus, Budapest
OSW: Stable stagnation: Hungary’s economic standing after 16 years of Orbán’s rule
ARTE: Ungarn: Europas Populistenschmiede In vielen EU-Ländern prägen rechtspopulistische und nationalkonservative Parteien die politische Landschaft. Giorgia Meloni regiert Italien, der Rassemblement National scheiterte in Frankreich knapp an der Macht, die FPÖ wurde in Österreich stärkste Kraft, und Vox etablierte sich in Spanien. Als Vorbild gilt Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán – seit 2010 unangefochten an der Macht.
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00:00:02: Hör kombinat, Politik.
00:00:04: Es kombinieren Dominic Duseck und Elvira Isenring.
00:00:09: Heute?
00:00:10: Ungarn intern!
00:00:13: Ein Wortsautor aus Budapest schätzt die Lage nach der Wahl ein.
00:00:24: Am zwölften April-Zweißundzeixundzwanzig haben die Ungarinnen und Ungarn ein neues Parlament gewählt.
00:00:30: Die Oppositionspartei Tissa – angeführt von Peter Modior hat die Fides von Viktor Orban klargeschlagen.
00:00:36: Nach sechszehn Jahren an der Macht verliert Orban die Regierung.
00:00:39: Das Ergebnis ist ein Wendepunkt, aber für wen?
00:00:43: Seit Jahrzehnte hat Orban seine Macht systematisch ausgebaut, ein Lehrstück für Autokatisierung.
00:00:49: Er besetzte das Verfassungsgericht mit Loyalisten, zentralisierte die Justiz, änderte Wahlgesetze zu seinem Vorteil, marginalisierte Minderheiten und brachte große Teile der Medienlandschaft unter politische Kontrolle.
00:01:02: Gleichzeitig entstand ein Netzwerk wirtschaftliche Eliten, deren Wohlstand eng an das Vorbestehen seines Systems gebunden ist.
00:01:09: Öffentliche Aufträge wurden systematischer Anorberns vertraut vergeben.
00:01:13: Der polnische Think Tank Center for Eastern Studies beschreibt das Wirtschaftsmodell unter Obern als Sozialismus für Reiche und Kapitalismus für Arme.
00:01:22: Für sein politisches Modell steht der Begriff illiberale Demokratie, ein Begriff den Orban selbst geprägt und stolz für sich beansprucht hat.
00:01:30: Er ist der einzige autoritäre Regierungschef das sich so lange an der Macht gehalten hat – vier Amtszeiten in Folge!
00:01:37: Ungarn war ein Labor für rechtspopulistische Strategien.
00:01:41: Orban war Politikerinnen aus dem extremen rechten Spektrum weltweit ein Vorbild.
00:01:46: Nun wurde er abgewählt, was eben auch heißt dass illiberale Demokratien tatsächlich auch demokratisch wieder korrigiert werden können.
00:01:54: Doch wie ist das gelungen?
00:01:56: Was brachte Orban zu Fall und was folgt jetzt?
00:01:59: Wofür steht Peter Mordior und welchen Kurs wird Ungarn einschlagen?
00:02:03: Aaron Mikus lebt und arbeitet in Ungarn für die WhatsApperin mehreren Artikeln über die Wahl berichtet.
00:02:09: Für das Hörkombinat hatte sich bereit erklärt ein Interview zu geben auf Deutsch.
00:02:13: Dominik hat mit ihm gesprochen.
00:02:17: Aaron Mikus, du hast für die Wurzels aus Ungarn berichtet wo ja kürzlich wahlen waren.
00:02:23: Die durchaus einiges aufsehen, die sorgt haben.
00:02:25: aber abgesehen vom Namen Viktor Orban den kennt man natürlich auch in der Schweiz wissen viele Schweizer erinnern glauben wir ziemlich wenig über Ungarn.
00:02:35: und jetzt gibt sie halt diese neue Regierungspartei dem Parlament sogar eine zwei Drittel Mehrheit hat die TISA Partei von Peter Marriard.
00:02:42: Was ist denn das für eine Partei?
00:02:44: Was ist Peter Madiafer einer, wofür steht diese Tieser-Partei?
00:02:47: Es war ursprünglich keine kleine Partei, die nicht im Parlament vertreten wird.
00:02:52: Und als Peter Madiar in der Politik eingetreten ist, hat er diese Partei übernommen und inzwischen hat dieser Partei sie zu einer Witterrechtsorientierten Partei entwickelt, die für die modernisierung Ungarns steht.
00:03:06: und entweder in sich hast Sie sehr gut in den europäischen Mainstream Sie ist westlich orientiert, verfolgt eine Stück Demigrationspolitik und setzt in der Wirtschaft auch Mechanismen viele führende Politikerinnen und Politiker um den Haus der Wirtschaft.
00:03:26: Der Wirtschaftsminister ist am Kapitän, war zuvor Vice-Präsident beim Ölunternehmen Shell Und die Mitgliedschaft ist auch überwiegend, wissenschaftlicher Projekt.
00:03:38: In den letzten Jahren wurde in ganzem Land sogenannte TISSER-Insel als Basisgruppe aufgebaut.
00:03:44: TISSer heißt auf Deutsch DICE und es ist die zweigrösste Flussungans, daher kommt der Name TISSEN.
00:03:52: In den lasten zwei Jahre gab es eine ziemlich große Aktivität und Mobilisierung aber das ist eine Frage nach dem Wahl dieser Mobilisierung aufrecht halten werden kann.
00:04:04: Wenn man jetzt vielleicht ein bisschen die Vorgeschichte noch anschaut, dann weiß das jetzt Viktor Orban lange Ungerecheminsterpräsident war.
00:04:12: Und du schreibst auch ein bisschen mit der Vergangenheit und schilderst diesen Aufstieg von Viktor Orbahn.
00:04:18: Auch als Folge von Politik, die früher geherrscht hat.
00:04:21: davor gab es eine sozial-liberale Regierung vor dem Jahr zwei Tausendundzehn und die haben anscheinend so schreibste starke Autoritätspolitik betrieben, gespart.
00:04:32: Was ist denn genau damals passiert, dass da den Aufstieg von Wichter Orban und der Fides Partei begünstigt hat?
00:04:37: Es ist wichtig zu wissen, das Ungarnis eine kleine und offene Volkskurschrift, die relativ arm an Kapital- und Technologie ist – und deshalb stark von ausländischen Investitionen abhängig.
00:04:50: Vor Jahrzehnten verfolterte diese sozial-liberale Regierung einen neoliberalen Kurscherpurs.
00:04:57: Zum Beispiel sie privatisierten die Energiesektor und bevorzugten ausländische Unternehmer gegen die Kapitalarmen Einheimischen Firmen.
00:05:08: Und auch wegen der Erwartungen der internationalen Kreditgeber, sie wollten die Haushaltdefizite nüdrig zuhalten und es zu erreichen haben sie den Sozialstaat deutlich abgebaut.
00:05:24: Gleichzeitig viele Menschen finanzierten den Kaufjahr Wohnungen über Kredite, die oft in Främwährung im Besonderen Euro und Schweizer Frank aufgenommen wurden.
00:05:37: Und als infolgede Finanzkrise die Wechselkurse stark schwankten und die vorhin abgewertete, kontendierte Leute ihre Kreditraten nicht mehr zurückzahlen, dementsprechend verloren viele ihre Wohnungen.
00:05:53: Auch wegen dieser Privatisierung zum Beispiel in dem Energisektor waren die Lebenshaltung kosten auch ziemlich groß.
00:06:01: Das heißt, die Energiepreise sind gestiegen als Folge der Privatierung?
00:06:05: Ja genau alle diese Faktoren geführten dazu dass diese alte Regierung sehr unpopulär war und für das und Orban inszenierte sich Retter der ungerischen Leute, die gegen die Energiepreis Steigerungen kämpften und sich hatten auch eine Postbegierung organisiert gegen diese Arztbesuchgebühren und gegen die Studiengebühren.
00:06:32: Das hieß totales Referendum also sehr passender Name
00:06:36: Wenn du sagst Finanzkrise.
00:06:38: das ist die internationale Finanzkriise von zwei tausend acht wo das passiert ist.
00:06:43: Das heißt in seinem Aufstieg hat sich Orban da durchaus als Mensch präsentiert, der an die Ungarn-Ungarinnen denkt und an die soziale Lage denkt.
00:06:52: Du hast erzählt, die TISA Partei ist eine rechte wirtschaftsliberale Partei, aber die am wenigsten rechte Partei jetzt im neuen ungerischen Parlament haben den linke Parteien zurzeit in Ungarn überhaupt keine Chance?
00:07:06: Und ist das noch eine Folge der damaligen Austeritätspolitik der Vorgängerregierung?
00:07:11: Ja unbedingt!
00:07:12: Diese folgende Regierung spielt eine wichtige Rolle daran, dass die Linken und Gern schwach ist.
00:07:19: Neben der Neoliberalisierung und der Austrittspolitik sowie die daraus vorhandenen Wirtschaftslage diskreditierte diese sozialdemokratische Partei sich auch dadurch, dass es sehr viele Korruptionsskandale gab.
00:07:34: Auch im Jahr six gab es ein großes Skandal.
00:07:38: Es ging um eine Aufnahme, in der der Ministerpräsidenten, der Leiter der Ungerischen Sozialdemokratische Partei, Franz Jurtschei hat gesagt, dass in den letzten Jahren wir nur gelogen haben.
00:07:52: Es gab bis Monaten Proteste aber er hat sich nicht zurückgetreten noch bis zwei Jahre.
00:08:00: Er ist diese Reformen also diese Austeritätsmassnahmen durch auch wenn die Bevölkerung gehen für einen Lüge erhielt.
00:08:09: Und das war auch wichtig nach Jahrzehnten, denn die Fidesz-Regierung hat sich das System so verändert, dass die Oppositionsparteien koordinierten sollten.
00:08:20: Durchscheinende seine neue Partei hatte noch eine ziemlich große Wirtschaft.
00:08:26: Er und seine Partei waren unumgehbar!
00:08:30: Und deshalb, wenn eine andere Partei mit Josh einkoordinierte, dann konnte Fidel sagen, die sind selber.
00:08:38: Was ist mit dieser Partei heute?
00:08:40: Ist sie bedeutungslos geworden?
00:08:42: Ja in den letzten sechszehn Jahren versuchten die Oppositionenparteien diese Aufgabe zu lösen gegen Fidesz eine Mehrheit zu schaffen und ihre einzige Innovation lag an der Wahltaktik.
00:08:58: Also erstmal koordiniert sie ihre Kandidaten, dann haben sie eine Vorwahl abgehalten und zusammen an den Wahlen getreten.
00:09:10: Und letztes Mal diese Zusammenliste wurde schon einem Mann, der Peter Merkisai geführt, der früher auch Fideszunterstützer war und ein konservativer Mann ist, denn sie sagten das gegen Fides An man nur dann gewinnen, wenn man die Enttäuschte für sich gewinnen kann.
00:09:35: Und die Anhängerinnen der oppositionellen Parteien haben gelernt, dass wenn sie gegen Orbán gewinnen möchten, dann sollen die den Kandidaten wählen, der die beste Chance hat.
00:09:49: und als Peter Magyar in die Politik eingetreten ist in dem Europäischen Parlament wahlen, zeigt er das eine potente herausfordererist.
00:09:59: Dann haben fast alle Stützerinnen diese alten Opposition-Parteien für DTSA gewechselt.
00:10:05: Diese Partei von Berenz Gjurtschein ist heute nicht mehr in der Parlamentsvertreterung und vor einem Jahr hat auch Gjurgschein bei der Politik zurückgetreten.
00:10:17: Wenn wir schon von Wahlkampf sprechen, was ich auch interessant gefunden habe durchs geschrieben.
00:10:21: Das Medial im Wahlkampf auch hingegen gegangen ist wo andere Oppositionspolitikerinnen nie hingegangen sind weil sie gesagt haben dort sind nur vieles Anhängerinnen da brauchen wir gar nicht hingehen.
00:10:34: Und ich habe mich daran erinnert, dass in New York, wo Soran Mandani gewählt worden ist.
00:10:38: Er genau das gemacht hat.
00:10:39: Er ist zu Trump-Wählerinnen gegangen und hat sich gefragt warum haben sie Trump gewählt?
00:10:43: Und hat dann mit seinem Wirtschaftsprogramm auch auf deren Sorgen reagiert.
00:10:48: War denn das sehr wichtig für den Wahlsieg von Madia, dass er das gemacht hatte?
00:10:51: Dass er das Gespräch gesucht hat mit diesen FideswählerInnen?
00:10:55: Ja unbedingt!
00:10:56: Also die Erdbeeren sind zu zeigen, dass die Wahlbeteiligung proportional am stärksten in diesem kleineren Gemeinden gestiegen ist.
00:11:05: Während seines Wahlkampfstours besuchte Magier auch Gemeinden, die in den letzten Jahrzehnten von keiner Politikerin oder auch von keinem für das Politikerinnen besucht wurden durch seine Präsent und er die Ereignisse was in dem Land geschieht sich selbst einordnen also nicht nur auf die Medien verlassen.
00:11:27: Die Arte-Dokumentation Ungarn Europas Populissenschmiede zeigt, wie das politische System unter Viktor Orban als Modell für andere rechtspopulistische Bewegungen in Europa funktioniert und exportiert wird.
00:11:40: Ein zentrales Element dabei ist der Umbau und die Kontrolle der Medien.
00:11:44: Nach seiner ersten Wahlniederlage, dass die Videos von der Anfangserwählenden Sozialdemokratischen Partei abgelöst wurde, erkannte Orban, dass er seine Position stärken muss.
00:11:55: Denn sonst könnte er die Kontrolle nach einer Rückkehr an die Macht schnell wieder verlieren – heisst es in der Arte Doku!
00:12:01: Zwei-Tausendzehn, zurück an der Macht, folgte Orbans erster Schachzug.
00:12:05: Er politisierte die Medienaufsicht und besetzte sie mit Loyalisten der Regierungspartei.
00:12:11: Orbán unterdrückt die unabhängige Presse durch überhöhte Steuern auf Werbeeinnahmen und die Kürzung öffentlicher Subventionen – und dann kaufen regierungsneue Geschäftsleute die Medienhäuser auf, die vor der Pleite stehen… so Arte!
00:12:24: Außerdem verwandelte er den öffentlich rechtlichen Rundfunk in ein Sprachrohr der Regierung.
00:12:30: Orban und seine Gefolgsleute kommunizierten Vordern nur noch über dieses Netzwerk verbündeter Medien.
00:12:35: Kein Wunder, also musste sich Modior eine raffinierte Kommunikationsstrategie ausdenken.
00:12:41: Doch Medienkontrolle und Ideologie allein scheinen kein Garant für dauerhaften Machterhalt zu sein – auch die materiellen Verhältnisse der Leute spielen eine Rolle!
00:12:50: Du hast jetzt geschrieben dass es im Wesentlichen zwei Gründe gibt warum Fides jetzt nach doch einer langen Zeit sechzehn Jahren verloren hat mich einerseits die schlechte Wirtschaftslage und andererseits auch wiederum Korruptionsfälle, und auch Skandale, die mit diesen Korruptationsfällen zusammenhängen.
00:13:09: Die Wirtschaft interessiert uns natürlich insbesondere.
00:13:12: Was ist denn da passiert in den letzten Jahren?
00:13:14: Warum ist die Lage anscheinend für viele Ungarinnen schlecht geworden?
00:13:18: Also die Skandele, die wirklich wichtig für diese wahnsinnigen Waren waren.
00:13:23: nicht nur korruptionskandele so Die Korruptionskandelle gaben immer, in den letzten sechszehn Jahren.
00:13:30: Aber bis die Wirtschaft gut lief, stört das niemand.
00:13:35: Nur einigen Leute aus der Mitte schickten.
00:13:37: Sie störte, dass ihre Steuergärter für Korruption ausgezahlt wurden.
00:13:42: In den letzten zwei Jahren ging diese Skandelle um Machtmissbrauch seitens der Regierung.
00:13:49: Sie zeigten wie viel das den Schatzmarkt vernetzt für ihre politische Ziele.
00:13:55: Also wie die Polizei, die Geheimdienst und dann der starren Institutionen für ihre politische Ziele entfremden.
00:14:04: Diese Skandelle war wichtig aber meiner Meinung nach spielte die Rezession eine entscheidende Rolle bei der Wahlniederlage von Orban.
00:14:12: Und ich habe schon erwähnt dass die sozialiberalen Regierungen die ausländischen Unternehmen bevorzugten.
00:14:20: Deshalb gab es eine Frustration bei den einheimischen Firmen.
00:14:25: Orbán versuchte diese Unternehmen für sich gewinnen.
00:14:29: und in den Wischsefsektoren, die für Binnepanzung produzieren, unterstützte sie durch Gesetzenderungen, Sanderstellen der ausländischen Firmen und auch durch Subventionen.
00:14:43: Und für lange Zeit ging in diesen Sektoren, wie die Bausektor oder Einzelhandenergie für den garischen Firmen und deren Zuliefern ziemlich gut.
00:14:54: Aber diese alles wurde vor allem durch die EU-Fördergelder finanziert.
00:15:00: Als die EU dieser Gelder zurückgehalten, dann konnte es für diese Unternehmerinnen nicht mehr weitere Aufträge geben.
00:15:11: Und dann haben die Skandale zum Beispiel in der Schutz, da diese Leute oft auch selbst eher konservativ oder pristisch-kondervativ sind.
00:15:25: Also die Wirtschaftslage spielt bei den Arbeiterinnern eine wichtige Rolle.
00:15:31: Die Arbeiterinnen unterstützten sich für das Regierung, denn durch die Ansiedlung und deutschen Automobilherstellern wurden Arbeitsplätze entstanden.
00:15:43: Die Arbeitsbedingungen waren ziemlich schlecht, aber sie haben immer noch besser gelebt als vor dem Jahr.
00:15:49: zwei Tausendzehn.
00:15:50: Und als die deutsche Industrie wegen der Aufstieg von chinesischen Autoherstellers verschlagnet ist, dann wurden viele Arbeiterinnen in Ungarn entlassen Zuliefer-Hämelauk, ihre Aufträge per Lohren.
00:16:07: Und das gibt einen sehr guten Beispiel an einem Druckerai der Gebrauchsanweisungen druckte für deutsche Autos im letzten Jahr sollten sie schlussbackeln weil der Verkauf von diesen deutschen Autos zurückging.
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00:17:10: Alles andere erklärt sich von selbst!
00:17:12: Außerdem findet man das Hör kombinate auf Instagram, LinkedIn & BlueSky.
00:17:17: Ja wir haben einige uns als untauglich erscheinende Social Media Kanäle über Bord geworfen.
00:17:23: Vielen Dank fürs Teilen und Unterschützen.
00:17:30: Aber das heißt für mich, was du gerade erzählt hast ist dass Ungarn auch ganz stark unter den Folgen der Globalisierung gelitten hat.
00:17:38: Und die EU, als sie ja auch schon genannt Die EU hatte auch Fördergelde dann zurückbehalten weil sie verlangt hat, dass die Korruption besser bekämpft wird.
00:17:46: Dann gab es noch Konflikte wegen Ostland-Ukraine Krieg.
00:17:50: Hat denn dann Orban versucht die EU als Schuldige für die Verschlechterung hinzustellen?
00:17:55: Ist ihm das gelungen?
00:17:56: Also schon seit dem Jahr zweitelsundfünfzehn ist die Kommunikation und dafür das, dass die Regierung soll den ungerischen Menschen an Brüssel retten.
00:18:07: Und damals war es noch die Migration.
00:18:10: Sie sagten, dass sie Europäische Union will geflüchtete Immigrantinnen in allem Mänge nachpunkten zu wollen.
00:18:20: In diesem Kampagnen sagt man, dass EU möchte mit dieser Gelder vor allem den Krieg in der Ukraine finanzieren.
00:18:30: Bei dem letzten Wahlen dieser Krieg war noch sehr neu und damals konnte Bides damit mobilisieren, dass die neue Regierung würde die jüngerische Leute oder jüngere Männer in diesen Krieg schicken.
00:18:47: Dieses Mal sie versuchten dieselbe also Ungarn wurde mit dem Bild von Salanski plakatiert und sagten, dass wenn Magyar gewinnt dann eigentlich wir die neue Regierung an Zelensky geführt werden.
00:19:04: In dem Kampagnen von Fidesz die EU und Ursula von der Leyen war eine Appetmaster, die Äther Magyars bewegte und Ungarn und die Männer von Ungarn oder Gelder von Ungern für den Krieg zu motzen.
00:19:21: Aber die Kommunikation wird er nicht mehr Und ich denke, ein Grund dafür ist das.
00:19:27: es gab dieses Mal einen Gegennarrativ und auch für die Leute ging es schlechter als vor vier Jahren.
00:19:35: Sie waren frustriert und sie wollten an etwas glauben.
00:19:40: Magier hat eine Hoffnung verstanden, hat die Modernisierung von Ungern verstanden so er sagte... Er und seine Partei wird umgehen, in die EU zurückführen und diese Gäder zurückholen.
00:19:55: Und die Wirtschaft stabilisieren.
00:19:58: Und der Staat Korruption, die Markmanismen zurückstellen.
00:20:03: Es gibt immer so einen Umgang und andere Länder von Österreich.
00:20:08: Dieses Image des richtigen Kapitalismus ist sehr stark!
00:20:12: Wenn wir hier nun den Kapitalismus richtig und gut machen würden, würden wir auch so leben als die Leute in den Westen.
00:20:21: Und Magyar versprach diese und deshalb diese böse EU- oder Nixall-Fagrei.
00:20:28: Und da auch Magyars Akronik.
00:20:30: nur das wir entschieden für die EU, aber wir entschieden Für die EU städtungslern.
00:20:42: und Russland zwischen Demokratie und Autokratie, zwischen Osperität.
00:20:48: Und was gerade passiert?
00:20:49: Wenn das die Argumente waren – was würdest du denn sagen?
00:20:52: Welche Wählerinnen haben denn vor allem jetzt den Ausschlag gegeben, dass Tissa so stark geworden ist?
00:20:58: Waren es eher Menschen aus der Wirtschaft, also Wirtschaftsdreibende wie sie an der Partei auch anscheinend den Ton angeben?
00:21:04: oder waren es eher Leute, die nicht zu viel Geld haben und die früher vielleicht vieles gewählt haben?
00:21:10: Ich denke für die Zweidrittelmehrheit waren die Letztere wichtig, aber ohne die Unternehmerinnen hätte er keine Chance eine Partei aufzubauen, die wirklich als ein potente Gegner von Orban scheinen könnte.
00:21:27: Also erst sollte er diese Wirtschaft Leute für sich gewinnen und dann konnte er für andere Leute glaubwürdig sagen dass wir werden in der Orbanregierung.
00:21:40: Wenn du jetzt ja so geschildert hast, dass auch die Erzählung war, man müsste hier nur den richtigen, den guten Kapitalismus machen.
00:21:47: Dann geht es uns so gut wie es allen im Westen geht.
00:21:51: Ungarn hat ja schon vor Orban diese Erfahrung gemacht mit einer Regierung, die sehr westeuropäische kapitalistische Ansätze gehabt hat und das hat auch nicht so wirklich geklappt.
00:22:01: was müsse denn Madya jetzt tun, damit diese Verkleinerung von Fides stabil so bleibt.
00:22:08: Was müsste der Madyat tun oder was könnte vielleicht die EU tun?
00:22:13: Ich denke, Madyar soll vor allem seine Versprechen einhalten also zum Beispiel das Bildungswesen und das Gesundheitswesen reformieren und modernisieren, dass er durch die EU Gelder machen kann Und ich denke, für die nächste vier Jahre das kann schon reichen.
00:22:34: Wenn er wirklich auch die Bahninfrastruktur modernisiert, dadurch können erfüllt viele Unternehmerinnen und Arbeitenden arbeiten und auch die Lebensstandards verbessern.
00:22:49: aber ich sehe das nicht wie er die Position von Ungarn in den lobalen Wertschöpfungskarten verbessern kann.
00:22:58: Er und seine Wirtschaftspolitiker sprachen ziemlich viel über die Unterstützung von dem Mittelstand.
00:23:06: Und sie wollen Forschung und Innovation fördern mit Stadtgeldern, aber das bedeutet noch keine wirkliche Industriepolitik.
00:23:14: Also wir sehen noch eine Ziele.
00:23:17: Wir sehen nicht in welchem Sektoren Sie das machen möchten.
00:23:22: Wir hören Innovationen!
00:23:24: Aber wir wissen nicht, ob wir über eintächtig oder über Solarpanels oder was.
00:23:32: Wir sprechen!
00:23:33: Ja und das heißt, Maria hat durchaus auch zum Teil sozialpolitische Versprechungen gemacht.
00:23:40: abgesehen von Modernisierung und Innovationen und ähnlichen Schlagworten Was können sich denn jetzt die Leute von denen ja viele vieles gewählt haben?
00:23:48: Und deren Lage sich verschlechtert hat in den letzten Jahren.
00:23:51: Was können die sich erwarten, wird sich die Situation dieser ärmeren Leute in der ungerischen Bevölkerung verbessern?
00:23:57: Ich denke, die Qualität der strahlichen Dienstleistungen verbessert wird.
00:24:02: Die große Frage ist ob er und seine Regierung die Arbeitsplätze auferhalten kann – das hängt stark von den Ausrengwirtschaftslagen an!
00:24:13: Ohne Geld dass man verteilen kann gibt es eine Umquerteilung.
00:24:19: Also, wenn es eine Herkunftsschild ist von Peter Madia und seine Umgebung mit diesen Wirtschaftsführern.
00:24:25: Hältst du es für glaubwürdig?
00:24:26: Dass das ein seiner Ziele ist auch die sozialen Bedingungen von den ärmeren zu verbessern?
00:24:32: Naja also Sie versprochen, dass einige Leistungen gern erhöht werden Und das kann ich auch glauben, dass sie maggen werden.
00:24:40: Zum Beispiel das Kindergeld wird verdoppelt und es klingt super Aber das Kindergeld wurde seit dem Jahr zwei Tausend Akt nicht erhöht.
00:24:50: Man kann auch nicht durch diese Feldopelte in der Geld ein Leben im Würde führen.
00:24:56: Viele Menschen werden in den nächsten Jahren fühlen, dass es für sie besser geht aber eine wahre Umstrukturierung des Sozialsystems wird nicht stattfinden und alles hängt sehr stark davon ab ob die Leute Arbeit haben oder nicht.
00:25:17: Zum Schluss vielleicht noch, weil es doch sehr stark um soziale Fragen geht und darum wie die Ungarn-Ungarinnen finanziell aufgestellt sind.
00:25:28: das wäre ja eigentlich auch eine gute Möglichkeit für eine linke Partei wieder Fuß zu fassen in Ungarn.
00:25:34: ich lese aber aus deinen Texten dass du da nicht daran glaubst.
00:25:38: ist das so?
00:25:39: Glaubst du nicht daran?
00:25:40: und wie siehst du die nähere Zukunft den Ungarn politisch?
00:25:43: Es ist eigentlich eine gute Neuigkeit, dass die alten sogenannten linken Parteien verschwunden sind.
00:25:52: Aber in Ungarn als in vielen anderen Ländern sieht es so aus, das die Bewegungen wirklich linke Politik vertreten.
00:26:02: Ihre Mitglieder sind urbane Intellektuelle, die aus keinen Kontakt zu Arbeitenden und Armeleuten haben.
00:26:12: Insgesamt die Linken, sei es die alten Parteien oder diese neue Bewegungen haben sehr wenige Ressourcen und um Leute, die arbeiten, die am Land leben und soziale Probleme haben zu erreichen.
00:26:32: Und wirklich nicht nur das sagen, dass wenn wir an der Regierung wären würden wir so eine gute Steuerpolitik machen anstatt wirklich Hilfe zu leisten, als zum Beispiel was die KPO in Österreich macht.
00:26:49: Mit Sozialsprachstunden und...
00:26:51: Die Wohnungspolitik meinst du auch vielleicht?
00:26:54: Auch die Wohnungsppolitik habe ich auch, dass die Politikerinnen von der KPO wieder von ihrem Gehalt ein Teil davon abgeben und durch diese eine Direkthilfe für Leute renanzieren.
00:27:07: Das können die Organisationen und die Linker-Organisationen ungern nicht machen.
00:27:12: Es gibt einige Initiativen, die es versuchen und nicht nur Hilfe geben sondern auch Betroffene Leute zu organisieren im Gegenteil von diesem liberalen NGO, die ihre Tätigkeit nach Charity Logik organisieren.
00:27:31: also es gibt einige Initiative aber ich denke das ist noch viele Zeit, bis diese Organisation die auch Dachlosen organisieren und für sie Wohnungen kaufen.
00:27:46: Und soziale Arbeit leisten und die Gewerkschaften wiederbeleben.
00:27:52: Also es ist eine C-Arbeit und ein langes Prozess.
00:27:56: Ich denke die Linke in Ungarn kann durch diese Arbeit wieder abgebaut werden Aber heute sind wir noch nicht da, wo man eine Partei von Arbeitenden und einmal Leute aufbauen kann.
00:28:14: Eine sehr arbeit ein langer Prozess – Nicht nur um eine Linke wiederaufzubauen sondern auch, um das Machtsystem Orbans zurückzubauen und die politischen Institutionen wiederherzustellen.
00:28:24: Die Abwahl Orbans markiert erst den Anfang.
00:28:28: Die Gründe für Orbans Scheitern waren Korruption und schlechte Wirtschaftspolitik.
00:28:32: Doch selbst wenn die neuen Machthaber strukturelle Reformen durchsetzen und die EU-Fördergelder wieder zum Fließen bringen, wird der Machtwechsel nur für einen Teil der Mittelklasse einen echten Wendepunkt darstellen.
00:28:43: Ein anderer Teil – Arbeiterinnen und Arme dürfen wohl auch von der künftigen Regierung wenig
00:28:58: erhoffen!
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