#111: Leben im Finanzprodukt – Die Zürcher Grundbuch-Recherche (Teil 2 von 2)
Shownotes
Wohnen in Zürich ist für viele zum Problem geworden - hohe Mieten, kaum Angebot, Verdrängungsprozesse. Das weiss auch die Politik, doch es scheint keine klaren Vorstellungen zu geben, wie dieses Problem gelöst werden kann. Kommen wir da wieder raus?
Tsüri.ch und WAV Recherchekollektiv
Nicht Genossenschaften, sondern UBS und Swiss Life profitieren von neuer BZO Eine exklusive BZO-Analyse zeigt: Grossinvestor:innen wie UBS und Swiss Life sind die grössten Profiteur:innen der Aufzonungen. Während die Stadt auf Gleichbehandlung pocht, rügt die Politik von links bis rechts die verfehlte Wirkung fürs Drittelsziel. Von Simon Jacoby (Chefredaktor), Balz Oertli (Redaktor WAV Recherchekollektiv)
Ihm gehört Zürich: Henning Conle, 82, Immobilien-Milliardär, mutmasslicher AfD-Unterstützer Henning Conle hat sich in Zürich unbemerkt von der Öffentlichkeit ein Immobilienimperium aufgebaut. Bekannt wurde er erst in den letzten Jahren als mutmasslicher Spender der AfD. Von Balz Oertli (Redaktor WAV Recherchekollektiv) und Nina Graf (Redaktorin Tsüri.ch)
Diese drei kantonalen Initiativen sollen die Zürcher Wohnkrise entschärfen
ETH Studie: Bautätigkeit und Verdrängung in der städtischen Schweiz
SRF Dokus & Reportagen: Wo-wo-Wohnungsnot – Das Zürcher Monopoly Leerkündigungen, Ersatzneubauten und Verdrängung von Langzeitmietenden, die sich Marktpreise nicht leisten können: Alltag im Hotspot Zürich. Wohnen als Grundbedürfnis versus Betongold als rentable Anlage. Was tun?
Schreib dich für den Newsletter ein!
Transkript anzeigen
00:00:02: Hör kombinat, Politik.
00:00:04: Es kombinieren Dominik Duseck und Elvira Isenring.
00:00:09: Heute leben im Finanzprodukt Teil zwei.
00:00:13: Waff und Zürich analysieren die Eigentumsverhältnisse in Zürch anhand des Grundbuches.
00:00:29: Die Wohnkrise ist groß.
00:00:30: wie will die Stadt Zürcht das Problem lösen?
00:00:33: Die Bürgerlichen sagen wir bauen, bauen, bauen und werfen der Linken vor sie würde alles verhindern.
00:00:38: Die Linken wiederum sagen, es bauen die falschen Leute aus den falschen Gründen die falsche Wohnungen.
00:00:44: Im ersten Teil haben wir gehört, Zürich hat eine Leerstandskwote von Null Komma Eins Prozent.
00:00:49: Man spricht von akutem Wohnungsmangel sobald weniger als ein Prozent der Wohnungen leerstehen.
00:00:55: Die Mieten sind seit nineteenhundertneunzig um sechsundneinzig Prozent gestiegen.
00:01:00: Ganze Siedlungen werden leer gekündigt Menschen werden verdrängt Der Boden ist knapp, die Nachfrage groß.
00:01:06: Das Mietrecht begünstigt Kapitalstarke und wer den Boden kontrolliert bestimmt die Mieteentwicklung.
00:01:12: Nationalrätin und Wohnpolitikerin Jacqueline Badran sagt, wohnen ist zu einem reinen Finanzprodukt geworden.
00:01:19: Doch wem gehören die Häuser in dieser Stadt?
00:01:22: Wie steht es um die Eigentumsverhältnisse?
00:01:24: Zürich.ca und das Waff-Recherche-Kollektiv haben das Zürcher Grundbuch durchsucht, um genau diese Frage zu beantworten – respektive um die Frage genau zu beantwarten.
00:01:34: Das Jahr ist es im Kipppunkt.
00:01:37: Seit dann besitzen institutionelle Eigentümer erstmals mehr Wohnungen als Privatpersonen.
00:01:42: Dazu zählen Versicherungen, Pensionskassen, Banken, Immobilienkonzerne.
00:01:47: Die UBS allein besitzt in Zürch und fünfhunderttausend Quadratmeter Wohnfläche.
00:01:54: Fußballfeldern.
00:01:55: Wenn man mit vierzig Quadratmeter Wohnrahmen für eine Person rechnet, dann ist das Wohnraum für zwölftausend Menschen – Menschen deren Eigenschaft vor allem ist dass sie überdurchschnittlich gut verdienen, denn nur Sie können sich die Zwecksgewinnmaximierung gestiegenen Mieten noch leisten!
00:02:11: Was braucht es damit sich die Stadt nicht im Sinne von irgendwelchen Anlegern und Anlegerinnen entwickelt sondern von den Leuten, die sie tatsächlich bewohnen?
00:02:20: Welche Maßnahmen sind im
00:02:21: Gang?!
00:02:21: Nützen Sie?
00:02:22: Und welche Privatpersonen mit beachtlichem Immobilienportfolio sind während der Recherche aufgedeckt worden, was machen sie mit Ihrem
00:02:30: Geld?".
00:02:31: Balz-Ortli vom Waffrecherche Kollektiv und Nina Graf von Zürich.ca waren an dieser Recherch beteiligt.
00:02:37: Dominik hat mit Ihnen gesprochen.
00:02:39: hier die Fortsetzung des Gesprächs.
00:02:42: Eine andere Sache, die politisch gerade in der Stadt Zürich auf dem Weg ist.
00:02:47: Darüber wurde ja abgestimmt bis zu einem Jahrzehnte.
00:02:50: Sollte Stadts-Zürich das Drittelsziel erreichen?
00:02:52: Das Drittelstiel heißt dass Stadt und Genossenschaften eben ein Drittel des Wohnraums besitzen sollen.
00:02:58: Bis jetzt sind das ungefähr ein Viertel.
00:03:02: Das scheint mir mal schon länger so zu sein.
00:03:03: Ist man da auch auf einem guten Weg?
00:03:05: erhöht sich dieser Anteil über den letzten Jahren?
00:03:08: Das ist nicht ganz einfach zu beantworten, weil es natürlich auch wieder eine Frage ist von einem Drittel von was und wer fällt dann unter diesen Dritteln.
00:03:17: In unserem Verständnis?
00:03:18: oder gibt das nicht kommerzielle Akteurinnen?
00:03:21: Das sind halt wie so diese nicht kommerenziellen Stiftungen, Genossenschaften und den hat die öffentliche Hand.
00:03:27: aber auch da die öffentlicher Hand, die vermieten ja nicht alle zu... billige Mieten, also der Kanton, der vermietet nicht alles billig.
00:03:35: oder die Kirchen besitzen ja auch Wohnraum in dieser Stadt.
00:03:39: Auch nicht alles davon ist billig.
00:03:40: aber gemäß da dem sind sie schon nicht sehr weit weg von diesem Trittelsziel.
00:03:45: das sind bei uns jetzt alle zusammen achtundzwanzig Prozent.
00:03:49: Sie kratzt am Drittelsprozent aber sie schafft es nicht.
00:03:52: Es wird viel investiert vom vonseiten des Staates, aber also das Rittels Ziel das ist also da ist man noch entfernt.
00:03:59: Sechs größte Einrichtung der öffentlichen Hand bei euch ist die Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank zum Beispiel.
00:04:04: Da wäre ich es nicht zu überzeugt, dass die absolute Fairness walten lassen!
00:04:10: Ja das ist natürlich dann auch irgendwie eine Definitionsfrage.
00:04:14: Bei den Pensionskassen, die wirklich jetzt dem Staat gehören, haben wir in diesem Fall der öffentlichen Hand zugewiesen.
00:04:21: Die sind aber auch nicht so groß!
00:04:22: Also bei der öffentliche Hand ist das Groh des Wohnraums, das besitzt schon die Stadt selbst und der Kanton, der besitze es schon noch
00:04:32: aus.
00:04:32: Wenn du sagst an diesen Drittelsziel wird schon seit geraumert, Zeit gekratzt, aber es wird nicht wirklich erreicht... Wir hatten ja auch schon Fälle von Landabdausch, wo die Stadt Zürich wieder Land abgetauscht hat mit solchen Versicherungskonzern.
00:04:45: Mengenmäßig zu Ungunsten der Stadt.
00:04:47: also wir haben im Schluss dann weniger Wohnraum gehabt als vorher.
00:04:50: Ab dem Eindruck es wird etwas getan in der Stadt ZÜRICH um diesen Anteil, den Drittelsanteil zu steigern da müsste man mehr Land, mehr Wohnraum dann irgendwie sich verschaffen als sich die Privatkonzerne verschaffen.
00:05:03: Ja und so schauen dann auch die Debatten im Gemeinderat aus.
00:05:07: Man hat jetzt auch das Budget aufgestockt für diese Immobilienkäufe.
00:05:12: Man hört dann immer wieder von der Stadt, da sind ja auch Steuergelder, da braucht es einen verantwortungsbewussten Umgang damit.
00:05:18: Gleichzeitig gibt's dann auch von linker Seite zu hören man muss jetzt rein weil in zehn Jahren ist das noch teurer.
00:05:25: und da ist man selbst in der linken Stadt Zürich dann immer in der Mehrheiten Frage der Rüttlihof beispielsweise Das alte Bankengebäude in Zürich am Hang oben, das war auch so ein Immobilienkauf.
00:05:36: Der schlussendlich kippte an der Frage, das ist zu teuer?
00:05:40: Das kaufen wir nicht!
00:05:41: Jetzt steht er leer und das sind so ein bisschen eines der Probleme.
00:05:46: Es klingt ja eher so als ob genau diese Sachen eigentlich im Einzelfall immer wieder neu ausverhandelt werden.
00:05:51: Man könnte auch sagen eine Stadt die jetzt seit doch geraumer Zeit deutlich links regiert wird hat da eine klare Strategie und geht so und so
00:06:00: und Ich glaube, was wirklich die letzten Wahlen vorgezeigt haben ist das Thema sehr präsent.
00:06:05: Das ist ja eigentlich das Thema, dass den Wahlkampf definiert hat.
00:06:09: Ganz viele Leute besitzen den Stadtsürcher Boden.
00:06:12: Also überhaupt nicht so, dass es irgendwie ganz wenige Akteure werden, die da irgendwie die Hälfte des Bodens zusammenbesitzen.
00:06:18: Wir können aussagen, dass einfach die Besitzverhältnisse darauf hindeuten, dass halt nicht eine einfache Lösung gibt.
00:06:27: Ein weiteres Instrument mit dem man beeinflussen kann?
00:06:31: Wer, wo wie viel mit Mieten verdienen kann wäre die BZO, die Bau- und Zonenordnung.
00:06:38: Die ist jetzt erneuert worden.
00:06:39: auch darüber berichtet ihr was diese Erneuerung der BZOs in Kraft getreten?
00:06:44: Die ist noch nicht in Kraft!
00:06:46: Regelmäßig wird die Bau- und Sohnordnung erneuert.
00:06:49: Und jetzt gerade ist es wieder ausgelegt.
00:06:51: Das heißt, die Stadt hat einen Vorschlag gemacht und der ist jetzt so öffentlich ausgelegt.
00:06:55: da können alle Leute online ihren Kommentar eingeben was man gerne anders hat und eigentlich beginnt jetzt wie so die Debatte darüber.
00:07:02: Es kann mehrere Jahre dauern bis das dann wirklich in Kraft ist.
00:07:05: Da kann noch eine Referendum geben oder ein Sprachen und so.
00:07:08: Das kann schon eine Weile dauern.
00:07:10: Aber dieser Vortrag, der ist auf dem Tisch liegt von der Stadt.
00:07:12: Würdet ihr sagen, der greift im Sinne preisgünstigerer Wohnmöglichkeiten in den Wohnungsmarkt ein?
00:07:19: Also eine Bauernzohnordnung.
00:07:21: grundsätzlich muss man sagen das wie einen Muster und dann muss es ja wie umgesetzt werden.
00:07:25: oder die Zonordnung sagt hier dürfte man theoretisch unter vierunddreißig verschiedenen Auflagen und durfte man das bauen und dann steht ganz viel da drin und dann irgendwann kommt dann ein Bauprojekt dass das dann umsetzt.
00:07:37: Das heißt, das ist der Einfluss.
00:07:39: Der wird sich erst mit den Jahren zeigen.
00:07:41: Es gibt verschiedene so Mechanismen drin die glaube ich schon für mehr preisgünstigen Wohnraum gemäß der Theorie sorgen sollten.
00:07:51: Da gibt es zum Beispiel jetzt neuerlich so Zonen.
00:07:54: und in diesen Zonen wenn man da saniert oder ausbaut dann muss man einen gewissen Anteil des Wohnraums preis günstig zur Verfügung stellen.
00:08:02: oder es gibt ja in der Entzüge das Ding der Areale, also wenn man sieht das oft so Genossenschaften machen, dass sie mit größeren Überbauungen bauen und Arealüberbauung, da kann man so einen Gesuch stellen.
00:08:15: Da muss man auch echt viel einhalten, genügend Grünflächen, Welleunterstände und so.
00:08:19: aber wenn man das alles macht dann kriegt man dafür auch wie eine höhere Ausnutzung.
00:08:24: Also in diesem Areal darf man dann ein Stock höher bauen, man kriegt noch so ein Arealbonus und dieser Realbonus, den kriegt man nur für preisgünstigen Wohnraum.
00:08:34: Und das heißt schon dass es hat verschiedene Mechanismen in dieser Bauzuordnung wo dann eigentlich wirklich spezifisch preis günstigen Wohnrahmen entstehen soll.
00:08:44: Ich könnte mir vorstellen z.B.
00:08:46: der Hauseigentiment verbannt finde zur Auflage nicht so cool ist um diesen Punkt eine Diskussion entstanden oder ist er unstrittig?
00:08:53: Die BC Dodinoide liegt jetzt auf seit ein paar Wochen, glaube ich noch bis im Juni.
00:08:58: Ja also die Reaktionen waren sehr erwartbar.
00:09:01: Die Büggelichten hätten gerne größere Aufzonungen, dass man höher aufstocken kann.
00:09:06: finden die Vorgaben an preisgünstigem Wohnraum viel zu stark und viel zu grosser Eingriff wieder in den Wohnungsmarkt der ja eigentlich einfach befreit werden sollte dann kommt das alles gut.
00:09:16: Da gibt es natürlich auf der linken Seite wieder Anforderungen, die sagen das ist viel zu wenig.
00:09:21: Man müsste viel stärker, also das müsste hundert Prozentpreis günstig sein so... Ich glaube dass werden dann sehr nördig aber sehr spannende Debatten dann wenn's losgeht.
00:09:31: Das
00:09:31: heiße Thema Bau und Zonenordnung!
00:09:34: Aber ihr habt ja jetzt schon angeschaut gemäß dem Vorlage der Stadt Werder Wo ein Stockwerk mehr aufschlagen darf.
00:09:41: Was würdest du sagen, gemäß eurer Recherche?
00:09:43: Gemäß eurem Berechnungen, wer wären die Gewinnerinnen dieser BZO wenn sie so durchkommt wie der Vorschlag jetzt da liegt?
00:09:50: Wie viel preisgünstiger Wohnraum jetzt da entsteht?
00:09:52: das können wir nicht sagen.
00:09:54: was wir angeschaut haben ist wirklich einfach wer profitiert rein davon dass man jetzt mehr bauen darf in Theorie In irgendeinem Areal?
00:10:04: was könnte man heute bauen und dann unter den neuen BZO, was wäre hier neu zusätzlich möglich?
00:10:10: Und in unseren Berechnungen kam da heraus das am Schluss vielleicht ein bisschen erwartbar.
00:10:15: Am Schluss ist es eigentlich einfach diejenigen, die den Boden besitzen und profitieren.
00:10:19: Der Boden ist ja jetzt schon in der Hand mehrheitlich von Privatpersonen und kommerziellen Akteurinnen und diese sind auch die, die dann wieder profitieren.
00:10:28: Also ich bin natürlich völliger Leie, was solche Zonenordnungen betrifft.
00:10:33: Ich schaffe nicht mal in einer Wohnung sinnvolle Zonenordnung aber man könnte hier schon als Leie sagen ein bisschen steuern und sagen okay hier wo man weiß sind die Mieten horrend hier ist ein besonders hoher Anteil von sehr kommerziellen Immobilienbesitzern hier erlauben wir mal weniger und hingegen hier wo wir wissen sind die mitten günstiger erlaubten wir mehr.
00:10:53: Ist so eine Tendenz in diesem Beispiel absehbar, ist das überhaupt?
00:10:56: Ich habe doch mit Experten gesprochen.
00:10:58: Das ist ein richtiger Instrument um sowas zu steuern.
00:11:01: Also das wäre jetzt wahrscheinlich etwas wo sicher die bürgerliche Lage sehr fest dagegen wäre wenn man einfach sagen würde ja alle wenn der Boden eine Genossenschaft gehört dann darf die Höhe bauen Die Bau und Sohnordnung die muss ja mehrere Sachen machen also sie muss nicht nur Wohnraum zu fügen stellen die muss auch irgendwie schauen dass es ganz irgendwie Ein ästhetischen Verständnis, die Zersiedelung und alles so Sachen, die da auch geregelt werden.
00:11:25: Die Stadt findet – das haben sie uns gesagt -, dass Sie zum Prinzip nicht genommen haben, wem gehörte Boden.
00:11:31: Aber Sie haben es versucht über verschiedene Mechanismen sicherzustellen, dass man könnte sagen, egal, wemm der Boden gehört, preisgünstiger Wohnraum entstehen
00:11:39: sollte.".
00:11:41: Was es vielleicht doch gibt in dieser ganzen Debatte rund um Aufzohnungen?
00:11:47: Kritik nochmal aus einer politischen Ebene.
00:11:51: Wir haben mit Stadtentwicklungen gesprochen, die Frage nach wo wird verdichtet und da zeigt diese BZO schon.
00:11:56: Also A ist Platz für zwanzigtausend Personen.
00:11:58: mehr sollte dadurch entstehen.
00:12:00: es zeigt sich aber auch dass das einfach nur in bestimmten Gebieten ist also konzentriert sich auf Zürich Norden, auf Züch West.
00:12:06: am Zürichberg wird nicht verdichtet.
00:12:08: Der Zurich Nord ist Ölikon-Schwammendingen.
00:12:12: Das sind Gebiete, die heute schon Verdrängung erleben, also die immer teurer werden.
00:12:17: In der Tendenz sind die ärmeren Gebieten historisch betrachtet und dort wird jetzt immer noch mehr aufgezogen.
00:12:22: Und da gibt es auch Kritik aus der Stadtentwicklung, die sagt dort wo aufgezogen wird, dort wird auch weiter verdrängt.
00:12:28: Und das ist halt auch ein Teil dieser großen BZO Debatte.
00:12:31: Wo schafft man den neuen Wohnraum?
00:12:34: Bei dieser Berechnung hast du nicht festgestellt, dass die eine oder andere, sagen wir mal diese drei Gruppen, Privatpersonen, Konzerne, öffentliche Hand und Stiftungen.
00:12:44: Eine dieser drei Grupen ist der Überproportional, der irgendwie das jetzt mehr aufzonen kann zum Beispiel?
00:12:50: Es ist schon in dieser Granularität dann auch schwierig im Artikel, wenn wir eine Immobiliengesellschaft, die in der Nähe von Martin Ebner ist und die z.B.
00:13:02: besitzt halt Ein Grundstück und dieses Grundstücken dürfen sich richtig viel mehr bauen.
00:13:07: Und die profitieren jetzt irgendwie sehr stark.
00:13:11: Die Antwort der Stadt hier einzubauen, in unserem Bericht sagen Sie auch klar ein Landbesitz können nicht berücksichtigt werden in der Frage nach einer BZO auf Zonung sondern die Grundlage für diese Aufzonungen sind der kommunale Richtplan und der wiederum wurde vom Stimmvolk abgenommen.
00:13:27: Ein Quartier, in dem besonders viele Häuser abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden ist Altstätten.
00:13:33: Von allen Quartieren hat Altstädten die meisten Menschen durch Verdrängung verloren.
00:13:38: Laut der ETA-Studie zu Bautätigkeit und Verdrängen in der Städtischen Schweiz waren es neunhundert.
00:13:44: Viele dieser Häuser gehören der Familie Halter, in Altstätten und Albisrieden insgesamt rund hundertreißig.
00:13:50: Den Grundstein zu diesem Immobilienimperium legte der Bauunternehmer Wilhelm Halter in den neunzehnhundertdreißiger Jahren.
00:13:58: Sein Enkel Balshalter führt heute den Bau- und Immobilinkonzern Halter Group.
00:14:03: Vor Hundert Jahren kostete in Altstäden ein Quadratmeter Baureifersbauland im Schnitt neunundzwanzig Franken.
00:14:09: Heute liegt er marktwert bei rund Zehntausend Frankenburg Quadratmeter, dreihundertfünfundvierzigmal mehr.
00:14:16: Das zeigt die SRF-Fernsehdoku.
00:14:18: wo, wo Wohnungsnot?
00:14:20: Zur Wertsteigerung beigetragen hat der Eigentümer Halter nichts – das übernahm die Allgemeinheit!
00:14:26: Schulen, Hallenbäder, Parks, Trams, Kurzinfrastruktur finanziert von den Steuerzahlenden les Boden und Immobilienpreise in die Höhe schnellen.
00:14:35: In der Ökonomie nennt man das unverdiente Bodenrente.
00:14:38: Große Nachfrage, knapper Boden, mehr Wohnfläche pro Person und institutionelle Investoren die auf hohe Rendite aus sind und überhöhte Bodenpreise zahlen.
00:14:47: Einzonungen, Umzonungen, Aufzonungen – all das macht Menschen reich, deren Vorfahren zum richtigen Zeitpunkt genügend Reich waren um Land zu kaufen ohne dass die heutigen Eigentümer etwas dafür tun müssten.
00:14:59: Balzhalte ist bei Leibe nicht der einzige
00:15:03: Gut.
00:15:03: dann kommen wir noch zu einem interessanten Herrn einen privaten Wohnungsbesitzer Über den ich jetzt genau alles herausgefunden habe, obwohl über den ja anscheinend gar nicht wahnsinnig viel herauszufinden ist.
00:15:12: Zum Beispiel wie genau er aussieht scheint relativ schwierig zu sein.
00:15:16: Der Mann heißt Henning Kondle.
00:15:17: Er ist einer der dreihundertreichsten Schweizer oder war zumindest auf dieser berüchtigten Liste im Jahr zehntausend siebzehn.
00:15:24: Ist Deutsch-Schweizerischer Doppelbürger?
00:15:27: Hat er diesen Reichtum sich ausließlich mit Immobilien aufgebaut?
00:15:31: Ich finde es wichtig zu sagen, dass das auch ein bisschen interessant.
00:15:34: Wir haben jetzt nicht nach dem gesucht Sondern wir haben dann irgendwann die Rechnung gemacht und halt langsam gesehen, wer sind da die großen Besitzenden.
00:15:42: Und dann plötzlich tatte dieser Name auf als der größte Privatperson mit dem größten Wohnungsbesitz.
00:15:49: Dann begangen wir mal zu googeln, wer ist das?
00:15:52: Was macht die Person?
00:15:53: Und was kam dann, wie so vom einen zum anderen?
00:15:56: Ich glaube, Henning Conley ist auch eine sehr faszinierende Person, weil so wenig über ihn bekannt ist.
00:16:02: Er hat sein großes Geld verdient mit Immobilien und besitzt nicht nur in Zürich-Immobilien, sondern ein großes Immobilie-Empire.
00:16:11: In Deutschland sind es viele Wohnungen.
00:16:12: Es gab viel Berichterstatt über Hamburg, Berlin oder London – ich nehme nach noch ganz vielen anderen Orten.
00:16:20: Wie hoch ist das ein Anteil im Vergleich zu anderen Privatpersonen, wenn man sich das besser vorstellen kann?
00:16:25: Und kann man sagen hat er einen Schwerpunkt.
00:16:28: Billige Wohnungen wo man im Haus nie was machen muss oder Luxuswohnungen kann man sowas sagen?
00:16:32: Ich glaube am eindrücklichen ist die konkrete Zahl.
00:16:35: Er besitzt alleine in der Stadt Zürich thousand zweihundertdreiundfünfzig wohnung Die wirklich auf ihn als Privat person laufen und dass sind schon viele wohnungen.
00:16:46: wie viel besitzen den nächsten besitzenden privatperson?
00:16:52: Also weniger als die Hälfte?
00:16:53: Ja.
00:16:55: Das sind hundert und dreißig Gebäude, vor allem Wohnhäusern.
00:16:59: Aber das ist auch ein asiatisches Restaurant, ein Kebab, eine Tankstelle... Und ich glaube, dass Interessante daran finde ich auch, die Häuser sind gar nicht unbedingt an einem Ort.
00:17:09: Die sind wirklich echt verteilt über die Stadt!
00:17:12: In der Altstadt von Zürich besitzt er Ein, zwei Geschäftshäuser und dann summt man raus auf der Karte.
00:17:18: Und es erscheint einfach immer mehr Wohnungen wirklich zum Teil wenn man von der Stadt rausfährt in Zürich Nord nach Ölikon ist da eine Straße die quasi ihm gehört.
00:17:28: Zum Teil besitzt er ganzen Straßenzüge dann in einem Haus wahnsinnig viele Wohnungen und das ist wirklich über die ganze Stadt verteilt.
00:17:36: also man kennt keinen Muster.
00:17:39: In den neunzigern Jahren, wenn man das so sucht da gab es schon Vorwürfe gegenüber ihnen.
00:17:43: Das sind so ein Hamburg, dass wir so Gammelhäuser waren und nichts gemacht habe.
00:17:48: Und das glaube ich wirklich nicht!
00:17:49: Die Häuser sind vielleicht nicht Top-Notch-Häuser aber die sind so standard und die Mieten sind auch irgendwie einfach so Standardmieten.
00:17:55: Nicht mega teuer ist überhaupt nicht billig.
00:17:59: Ich glaube eher ist jetzt wahrscheinlich einen Vermieter der macht halt... Geld, in dem er einfach sehr viel besitzt.
00:18:05: Das heißt, er nimmt auch viele mitten ein – schon allein nur in Zürich und wenn man gehört, weil es noch vielen anderen steht – und was an ihm auch noch besonders ist, hier schreibt das, er unterstützt mutmaßlich die AfD-Ideal, die wir für Deutschland, die rechte Partei in Deutschland mit Geld beiträgen.
00:18:22: Ich frage mich gefragt nachdem, was da drinsteht, warum müssen der mutmaßenlich schreiben?
00:18:26: Es scheint mir relativ klare Verbindungen zu geben...
00:18:29: Es steht mutmaßlich, weil es noch keinen Urteil gibt.
00:18:32: Kein rechtskräftiges Urteil und der Grund der Anzeige dahinter ist dass die Mutmaßlichen Parteispenden verdeckt stattgefunden haben und das in Deutschland sind verdeckte Parteispende illegal.
00:18:44: man darf Parteien spenden.
00:18:45: aber man muss sagen woher es kommt.
00:18:47: Und jetzt haben diverse Zeitungen in sicher zwei Fällen stellen sie einen Kontakt zwischen Henninkonle via dritt Personen sei das in der Schweiz sei das über Österreich an die AfD in Deutschland.
00:19:00: Und das macht eine verdeckte Parteispende aus und das ist das, was in Deutschland illegal
00:19:05: ist.".
00:19:06: Erste Frage und hat er sozusagen legal also offen deklariert, hat dann nichts an die AFD gespendet.
00:19:14: Auf jeden Fall sind persönliche Beziehungen so ein bisschen dokumentierte.
00:19:18: Schreibt ja, dass Frau Petra ihn mal vom Flughafen abgeholt hat und auch so Alice Weidel hat Kontakt gegeben.
00:19:25: Diese Nähe scheint mir eindeutig gegeben zu sein.
00:19:28: Genau, es gibt in der Schweiz auch gab es Berichte, dass er mutmaßlich die SVP finanziell unterstützt haben soll.
00:19:37: Wir haben jetzt keine mutmaßenliche Parteispende an eine linke Partei gefunden.
00:19:42: Also und die SVB da wird verdankt mit den hundert Jahre Feier Da werden verdanktes gönnen.
00:19:48: Und ich glaube das Interessante an ihm ist ja vor allem auch Es gibt kein Foto von ihm, um das zu sehen.
00:19:55: Ein privater Mensch und man darf privat sein, wenn man das will.
00:20:00: Aber er versucht halt auch Geld irgendwie illegal an Parteien zu bringen.
00:20:07: Und es braucht natürlich auch wenn man so viele Gebäude besitzt dann braucht sie ja ein ganzes Konstrukt vom Firmen und Personen die dort in mich in Funktionen sitzen oder auch über solche Ecken scheinen diese Verbindungen zur SVP zu geben über Waldungsrat, wo Henning Conley drinsitzt.
00:20:23: Zu Rolf Dörrig zum Beispiel der ja nicht nur die SV, deren Bekannter und Schlützer der SVP ist sondern der auch noch Präsident von SwissLife ist und Swisslife ist ja interessanterweise nach der OBS der Konzern der am zweitmeisten Immobilien in der Stadt Zürich besitzt dann frage ich natürlich gibt es da so Schöne Zusammenarbeiten?
00:20:42: kennt man sich da.
00:20:43: Gibt es auch so ein schönes, sympathisches ziemlich rechtes Netzwerk bei Immobilienbesitzern?
00:20:49: Ich glaube das ist eine steile Tese die wir sowieso weder bestätigen noch irgendwie verneinen können wie Raumtisch.
00:20:57: Die habe ich nicht untersucht!
00:20:59: Ich
00:20:59: würde jetzt wahrscheinlich verneienen.
00:21:01: also ich glaube die Swiss Life... oder die Investitionsentscheidungen der Swiss Life passieren wahrscheinlich.
00:21:07: Das ist eine Riesenfirma, die auch im Besitz von sehr vielen unterschiedlichen Aktionärinnen ist.
00:21:12: Der Örik hat sicher Einfluss auf die Swiss Life aber jetzt wahrscheinlich so viel.
00:21:16: Aber darf die immobilien Investitionen in Zürich einfach nehmen?
00:21:19: Nein, das ist schwer nicht an!
00:21:21: Ja, ich hab's auch ehrlich gesagt gar nicht so gemeint.
00:21:23: Das heißt das sind wie drei, vier, fünf wenige Personen in Wirklichkeit alles lenken aber es zeigt doch, dass man sich in diesen Kreisen recht gut kennt und auch in gewissen Positionen immer wieder miteinander zu tun hat.
00:21:34: Also was man von Henning Kondle weiß.
00:21:36: um vielleicht die Frage anders herum zu beantworten er kam in die Schweiz auf dem Familienbesitzer seines Vaters.
00:21:43: Sein Vater hat gemeinsam mit den Brüdern da zu Masen, Deutschland der Nachkriegszeit mit dem Immobilienbau begonnen und hat das stark immer als Familienunternehmen geprägt und gehalten.
00:21:54: Henninkonle führt diese Tradition des Familienunternehmens weiter.
00:21:57: Wenn man Firmen, die in der Verwaltung beispielsweise in der Stadt Zürich, ich glaube auch für seine Schweizer Immobilien zuständig sind, dass überall Familienmitglieder auch drin.
00:22:07: Auch die Hennin-Konle Group, die Deutschland aktiv ist, das ist stark von der Familie geprägt.
00:22:13: und ja dann nehmen wir an den Erfolg, der seinem Vater das schon so gehandhabt hat
00:22:17: Und ich glaube so die politischen Verbindungen in der Schweiz, das natürlich ist da immer auch sehr wenig bekannt.
00:22:23: Aber was zum Beispiel bekannt ist es Albert Rösti?
00:22:25: Der war mal bei ihm zu Hause.
00:22:27: Das
00:22:27: heißt Albert Rösti weiß wie Henning Conley aussieht – das, was wir alle nicht wissen!
00:22:33: Aber Dröschen und Frage Petri anscheinend?
00:22:35: Ja, die wissen das ja.
00:22:36: Die müssen man nachfragen.
00:22:40: Vielleicht haben sie ihn selbst.
00:22:42: Gut, dann kommen wir zum Schluss vielleicht noch zu einer Art Fazit aus den neuen Decks bis in China.
00:22:47: Das ist eine riesen Recherche.
00:22:49: Wir haben über verschiedene Ansätze gesprochen und wie man Wohnungen vielleicht ein bisschen preisgünstiger machen könnte.
00:22:55: Kann man da herauslesen, dass es strategienabsehbar sind?
00:22:58: Dass die Wohnungen in Zürich wieder bezahlbarer werden?
00:23:02: Ich hoffe, persönlich hoffe ich, das ist als Privatperson vor allem auch.
00:23:06: Aber wenn man das so beobachtet, sieht man eigentlich keinen Anlass dafür.
00:23:11: Die Wohnkrise, die existiert schon lange.
00:23:14: Wir haben dieses Drittelsziel und die Stadt arbeitet darauf hin aber kommt einfach nicht an dieses Drittel ran.
00:23:21: wir haben eine Staatspräsidentin, die selber sagt sie habe schon in den achtziger Jahren für wo wohnungen demonstriert.
00:23:26: Die Stadt wird seit Langem langen von links regiert und dennoch sind wir hier und kommen nicht an das Drittelziel heran Und die Mieten werden höher, die Achfrage immer größer und die Leute werden verdrängt.
00:23:39: Ich sehe keinen Moment, wo sich diese Wohnauskrise plötzlich magisch lösen würde.
00:23:45: Es hat viel mit diesen ganzen Standortfragen zu tun.
00:23:48: Für wen ist Zürich eine Stadt?
00:23:49: Was für Unternehmen haben wir hier?
00:23:51: Das sind Leute mit großen Löhnen die sich diese Mieten auch leisten können.
00:23:55: was geschieht mit den anderen?
00:23:58: Beeinflusst man das Angebot an Wohnraum beeinflusste man die Nachfrage am Wohnraum.
00:24:04: Google rauswerfen hat es polemisch gesagt, die Nachfragen nach Wohnraum kleiner zu machen und mir Wohnraum zu schaffen werde.
00:24:14: Und das Angebot von Wohnrahmen zu erhöhen wäre auch für sich vorstellbar dass man mit einem Meet Deckel zum Beispiel einfach sagt, dass halt Wohnraum per se egal wie viel existiert hat nur etwas so unzuviel kostet.
00:24:26: wenn nicht die Möglichkeiten wären schon da.
00:24:29: Aber die Frage ist auch, was man macht.
00:24:30: Und ich glaube, die Stadt versucht halt in gewissen Orten irgendwie geregelt mehr Wohnraum zu bauen oder bauen zu lassen und erlauben.
00:24:39: In diesem Wohnraum soll dann auch preisgünstiger Wohnraum entstehen und so eine Art mehr preis günstigen Wohnraum dazuzulassen.
00:24:47: Aber an der Nachfrage ändert sich dadurch nichts?
00:24:51: Wie wir im Land Zürich gestalten, was müsste sich politisch ändern?
00:24:54: Mietinformationen und Eigentumsverhältnisse transparent zu machen wie das das WAF-Recherche-Kollektiv und Züribung CA tun ist ein wichtiger Schritt.
00:25:02: Wie wir gehört haben, ist bereits einiges in Gang oder auf dem Weg – Verschärfungen der Lexkolor, die Drittelsregelung für gemeinnützigen Wohnraum, die Bauzonenordnung.
00:25:12: Außerdem stimmen wir auf kantonaler Ebene am vierzehnten Juni gleich über drei Initiativen ab.
00:25:17: Sie sollen angeblich die Zürcher-Wohnkrise entschärfen.
00:25:20: Die Wohnschutzinitiative will den Gemeinden ermöglichen, bei Wohnungsmangel mit Wohnschutzmaßnahmen lehrkündigen zu verhindern und bezahlbare Mietwohnungen zu erhalten.
00:25:31: Die Wohnungsinitiative Willkanton & Gemeinden für Pflichten, für genügend günstige und klimafreundliche Wohnraum zu sorgen.
00:25:38: Und dann gibt es noch die Wohn-Eigentums-Initiative, die nur von der rechten SVP unterstützt wird.
00:25:44: Auf Zürich.ca kann man sich über alle Initiativen informieren.
00:25:48: Ist das Flasterly-Politik oder wären es doch griffige, genügend radikale und schnell umzusetzende Maßnahmen gegen die anhaltende Wohnkrise?
00:25:57: In der SRF-Doku antwortet einer der Interviewen auf die Frage nach der Lösung – Die Lösung ist, indem man das ganze Grundsystem ändert!
00:26:06: Wie fragt die Reporterin?
00:26:08: Indem man den Boden verstaatlicht.
00:26:10: Die Reporterin isst überrascht.
00:26:12: Das sagen Sie als Ökonom und ehemaliger Verwaltungsratspräsident von Wüst & Partner einer immobilien Beratungsfirma?
00:26:20: Ja, vielleicht sagt er das gerade weil er ökonom ist und die Zusammenhänge darum noch allzu gut kennt.
00:26:26: Die Antwort auf die Frage ist im Grunde ganz einfach – Boden darf keine Ware sein!
00:26:31: Solange er es ist dreht sich das Karussell weiter.
00:26:34: Was zu tun ist, Boden der Markten ziehen.
00:26:37: Mieten regulieren, gemeinnützig bauen – die Werkzeuge existieren!
00:26:41: Was fehlt?
00:26:42: Ist eine politische Wille und der entsteht eigentlich nur dort wo er immer entsteht bei der Zivilbevölkung, bei den Menschen, die in dieser Stadt leben also bei uns.
00:26:51: In diesem Sinne wollen wir zum Abschluss noch auf die große Wohndemo am Samstag preisigsten Mai hinweisen.
00:26:56: Die Besammlung ist um vierzehn Uhr auf dem Hardplatz.
00:26:59: das Motto für eine Stadt, die dem Menschen gehört nicht den Profit Wohnraum ist keine
00:27:14: Ware.
Neuer Kommentar