#116: Hilfe für wen? Ein Thurgauer Konzern in Afrika (Teil 1 von 2)

Shownotes

Der Konzern Mitrelli hat einen Hauptsitz in Frauenfeld, ein undurchsichtiges Firmengeflecht in fast der ganzen Welt - und zahlreiche, vor Ort kritisierte sogenannte "Entwicklungsprojekte" in Ländern des Südens. Was sind die Ziele des Unternehmens?

WAV Recherchekollektiv

WAV: Ein israelisches Imperium im Schweizer Mantel: Wie Mitrelli Entwicklung verkauft und Einfluss gewinnt

WOZ: Industrialisierung und Vertreibung Der israelisch-schweizerische Konzern Mitrelli setzt in Afrika fragwürdige Entwicklungsprojekte in Milliardenhöhe um. Finanzielle Unterstützung erhält er dabei von der Schweizer Exportrisikoversicherung. Von Osama Abdullah, Silva Lieberherr und Lorenz Naegeli

Heidi.News: La Suisse se compromet en soutenant les investissements d'un puissant Israélien en Afrique

Jason Hickel: The Divide – A Brief Guide to Global Inequality and its Solutions

David Graeber: Schulden – Die ersten 5000 Jahre

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00:00:02:

00:00:04: Es kombinieren Dominic Duseck und Elvira Isenring.

00:00:25: Zufallässige Umsetzung komplexer landesweiter Lösungen in Afrika, ein vertrauenswürdiger Partner afrikanischer Regierungen und globaler Entscheidungsträger.

00:00:34: Solche Sätze findet man auf der Webseite von Mitrelli einen Konzern, der sich selbst als Kraft hinter kühlen Visionen in Afrika inszeniert.

00:00:44: Übersetzt man diesen Corporate Slang in nüchterne Sprache heißt das – Der Konzert setzt kommerzielle Entwicklungsprojekte in diversen afrikanischen Ländern um unter anderem in Angola im Senegal und in Côte d'Ivoire.

00:00:57: Und immer wenn Akteure aus dem globalen Norden Entwicklung in Africa versprechen lohnt es sich genauer hinzuschauen!

00:01:04: Das zeigt auch der Politökonom Autor und Professor Cheson-Hickel.

00:01:08: In seinem Buch Der Divide geht er den Ursachen der globalen Ungleichheit nach.

00:01:13: Dabei macht er deutlich, dass die übliche Entwicklungsrhetorik oft eine Illusion ist – sie verdeckt die fortdauernde Ausbeutung des globalen Südens durch den Globalen Norden!

00:01:24: Im Kapitel From Colonialism to the Coup geht es darum, wie westliche Mächte in zahlreichen poskolonialen Staaten Putze unterstützen und Regime installierten die ihren eigenen Wirtschaftsinteressen dienten.

00:01:37: Angola ist eines seiner Beispiele.

00:01:40: Er schreibt – In Angola führte sie gemeint ist die Kolonialmacht Portugal einen langen Krieg gegen den Unabhängigkeitsführer Augustino Neto, einem versierten Dichte-und engagierten Sozialreformer.

00:01:52: Als NATO die USA um Unterstützung im Kampf gegen die portugiesische Kolonialherrschaft bat, lenden diese ab.

00:01:59: Ihnen war der eigene Zugang zum angolanischen Öl unter der Kolonialegierung wichtiger.

00:02:05: Als Angola schließlich seine Unabhängigkeit erlangte und Neto-Präsident wurde, befürchteten die USA – der entwicklungsorientierte Politiker werde die Ölreserven verstaatlichen.

00:02:15: Daher unterstützten sie fortan seinen Gegenspieler den brutalen Rebellenführer Jonas Savimbi und schürten damit einen Bürgerkrieg, der bis an Dauerte und Angola in Trümmern zurückließ.

00:02:29: Der angolanische Bürgerkrig war zeitweise ein stellvertreter Krieg des Kalten Krieges – er dauerte nach dessen Ende als innerangolanischer Machtkampf um politische Kontrolle und Rohstoffe weiter an.

00:02:42: Nachhaltige und wirkungsvolle Veränderungen, wie sie Mitrelle verspricht würden Angola nach Jahrzehnten der Kolonialgeschichte also zweifellos gut tun.

00:02:50: Es stellt sich nur die Frage – werden diese von multinationalen Konzernen kommen?

00:02:55: Wie sehen Mitrelles Entwicklungsprojekte in afrikanischen Ländern tatsächlich aus?

00:03:00: Und was hat Mitrelli mit der Schweiz zu tun?

00:03:03: Das alles wollte das Recherche-Kollektiv WAF wissen und hat genauer hingeschaut.

00:03:08: Für seine Recherchen arbeitete es mit Journalistinnen vor Ort zusammen, Artikel erschienen in der WhatsApp und auf heidi.News.

00:03:16: Silva Lieberher vom WAF-Rechercheteam ist bei uns zu Gast.

00:03:19: Dominik hat mit ihr gesprochen.

00:03:32: Taib und er selbst bezeichnet sich jedenfalls heute als Philantrop, eine beliebte Berufsbezeichnung in gewissen Kreisen.

00:03:41: Was ist in der Hintergrund von dem, welche menschenfreundliche Aktivitäten hat er schon gemacht?

00:03:45: Und wo ist er jetzt gelandet?

00:03:47: Was er in seinem Leben gemacht hat, erzählt er gerne wie auch über seine philantropischen Aktivitäten.

00:03:54: Er ist neunzehntzig in Jerusalem geboren im genossenschaftlichen Landwirtschaftsprojekt bei der israelischen Armee seinen Militärdienst abgeleistet und ist dann nach Portugal gegangen, um dafür ein israelisches Agrarunternehmen zu arbeiten.

00:04:10: Und der interessante Teil beginnt jetzt!

00:04:13: Daib ist Anfang dreißig und er geht nach Angola, nineteenhunderteinundneunzig.

00:04:17: Und Angola hat in diesen Jahren einen langen und schlimmen Bürgerkrieg.

00:04:22: Aber nineteenhundenneunzig gibt es einen kurzen brüchigen Frieden.

00:04:26: Er hat da für die LR-Gruppe gearbeitet.

00:04:29: Das ist ein Konsortium auch von israelischen Ex-Militärs.

00:04:33: Ninzehnzeineinundzig begann der Krieg wieder und das Geschäft der LR Gruppe war damals Waffenhandel.

00:04:40: also Die LR-Gruppe hat ausrangiertes israelisches Militärequipment an die angolanische Regierung damals verkauft.

00:04:50: Das handelte sich zum Beispiel um Helikopter, aber auch um den Bau vom Flughäfen von Luftabwehrsystemen.

00:04:56: also das war damals Teubstätigkeitsfeld Und das war durchaus auch relevant für das Land Angola.

00:05:03: Ein angolanischer Funktionär hat später einem Wissenschaftler gesagt, dass die LR-Gruppe damals die Angolanische Armee praktisch geleitet habe.

00:05:14: Ja, dann als der Krieg vorbei war hat sich auch Taub andere Tätigkeitsfelder gesucht.

00:05:20: Im Jahr zwanzig zwölf gründete er diese Firma die du erwähnt hast, die Metrelli Gruppe.

00:05:25: Das ist eine internationale Unternehmensgruppe, die Unternehmen an verschiedensten Orten hat – auch auf den Virgin Islands in der Schweiz aber vor allem in Afrika aktiv sind und v.a.

00:05:35: in Infrastrukturprojekte.

00:05:38: Dann, das ist ein wichtiges Thema in Theibse Biografie.

00:05:41: Hat er dann das Agrarprojekt Aldea Nova gegründet?

00:05:45: Mittlerweile ist er ein älterer Herr.

00:05:47: Er tritt sehr Adret auf.

00:05:50: Er ist kein Waffenhändler mehr.

00:05:52: Er isst Philanthrop und spricht sehr viel darüber.

00:05:55: Er es da sehr öffentlich engagiert.

00:05:58: Gleichzeitig stärkt er seinen Einfluss in Angola stetig und auch über Angola hinaus.

00:06:04: Zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, in der Coty War.

00:06:08: Er ist sehr gut vernetzt.

00:06:09: man sieht ihn auf Fotos mit Präsidenten und Premierministern.

00:06:13: Und soweit wir wissen lebt er in London.

00:06:15: Wir kommen natürlich noch dazu was er genau in diesen Ländern alles macht welche Projekte das sind.

00:06:20: Aber bis heute scheint es mir zu sein, dass er durchaus auch im Umfeld der israelischen Regierung auftritt.

00:06:27: Zumindest wie eng ist seine Beziehung zur heutigen israelische Regierung?

00:06:30: Ganz genau ist das schwierig zu beziffern was wir sagen können... Beide diplomatischen Bemühungen Israels in Afrika zum Teil dabei ist, also

00:06:40: z.B.,

00:06:41: als Netanyahu seine zweite Afrikarreise hatte – das war im Jahr zwei Taubi – neben anderen Unternehmen als offizieller Begleiter mit dabei.

00:06:51: Und solche Reisen dienen dazu Wirtschaftsbeziehung aufzunehmen?

00:06:56: Wirtschafts- beziehungen aber auch diplomatische Beziehungen um ... Ja, das Bild Israels und den Einfluss Israils zu stärken.

00:07:04: Das ist auch nichts Außergewöhnliches.

00:07:06: Das machen ja andere Länder auch.

00:07:08: vielleicht ein bisschen außergewöhnlich ist dass wir haben mit einem Forscher gesprochen Joddam Gidron heißt er und arbeitet zu den Beziehungen zwischen Israel und Afrika Und er hat uns dann erklärt, dass israelischer Einfluß sehr stark über Geschäftsleute geht mehr jetzt als vielleicht in anderen Ländern, wo das Außenministerium eine wichtigere diplomatische Rolle spielt.

00:07:34: Da hat Taip sicher eine grosse Nähe zur Regierung wenn es wirklich um diese Beziehung mit Afrika geht.

00:07:39: er hat auch zum Beispiel vor vier Jahren einen Gala-Abend organisiert für israelische und afrikanische Amtsträger um diese beziehungen zu feiern.

00:07:48: also da ist er sehr stark.

00:07:50: Er ist auch in Israel eine prominente Figur Z.B.

00:07:54: letztes Jahr, zuvor wurde er an Israel's Unabhängigkeitstag dazu aus der Welt eine Fackel zu entzünden weil er Brücken baut zu afrikanischen Ländern und eben israels Ansehen in der Welt stärken.

00:08:09: Er arbeitet auch direkt oder mit seiner Stiftung die heißt Menomadin-Stiftung mit Israel innerpolitisch zusammen zum Beispiel bezüglich Sozialpolitik.

00:08:20: Und jetzt halt.

00:08:20: aber diese Firma, die ja wirklich in vielen Ländern mit verschiedenen zum Teil sehr großen Projekten tätig ist, hat in Hauptsitz anscheinend im schönen Frauenfeld im Kanton Turgau was ja irgendwie schon ein bisschen überraschendes.

00:08:34: Wisst ihr warum man Frauenfeld gewählt hat?

00:08:36: Das ist eine sehr gute Frage und ich wüsste die Antwort auch gerne!

00:08:41: Wir haben es versucht herauszufinden auch mit der Tourgauerzeitung.

00:08:44: wir haben Expertinnen gefragt und wir wissen's nicht.

00:08:47: Warum die Schweiz?

00:08:48: Das kann man sich zusammenreimen, aber warum Frauenfeld wissen wir nicht.

00:08:53: Und um zu sprechen jetzt dann auch klarzustellen.

00:08:54: da in Frauenfeld arbeitet nicht wahnsinnig viele Menschen für diese Firma.

00:08:59: Nein so genau können wir es nicht sagen.

00:09:01: unsere Schätzung ist vielleicht zwanzig dreißig Leute.

00:09:05: Man kann das sehen.

00:09:06: das Gebäude womit Trelli den Hauptsitz hat Es ist auch angeschrieben ist in einem Industriequartier außen an Frauenfeld.

00:09:13: Wir haben auch versucht mit Mitrelli in Kontakt zu kommen, haben ihnen einen großen Fragenkatalog geschickt und haben leider keine Antworten bekommen.

00:09:22: Das ist natürlich komisch weil sie eben wie schon gesagt sehr viele Projekte leiten und da eigentlich auch daran interessiert sein müssten dass diese philanthropischen Projekten bekannt werden.

00:09:30: was sind denn das im Großen gesprochen für Infrastrukturprojekte die Mitrelle in diversen afrikanischen Ländern da etabliert hat?

00:09:38: Mit Reli ist sehr breit aufgestellt.

00:09:40: Sie haben große Projekte im Bereich industrielle Landwirtschaft, z.B.

00:09:44: Fischfarmen oder Ursollbetriebe.

00:09:47: Ein anderer grosser Bereich ist Wohnungsbau statt Entwicklung.

00:09:50: Da bauen sie so grosse Neubau-Siedlungen.

00:09:53: Wasserversorgung ist ein großes Thema.

00:09:56: dann Bildung, auch Berufsbildung, Gesundheitswesen zum Beispiel, Gesundheitszentren und dann auch großflächige Elektrifizierung.

00:10:04: Und im Bereich Technologie z.B.

00:10:07: Telekommunikationssysteme.

00:10:09: Das klingt jetzt mindestens zum Teil nach wichtigen Themen.

00:10:13: was genau macht das Material mit seinen Projekten in diesem Landwirtschaftssektor?

00:10:17: Wie versuchen Sie dem Land wahrscheinlich nach Ihrer Sicht zu helfen?

00:10:23: mit welcher Art von Technologie, mit welchen Projekte?

00:10:25: Da gibt es vor allem ein großes Projekt, das ich vorhin schon erwähnt habe.

00:10:29: Dass sich lohnt ein bisschen genauer anzuschauen.

00:10:31: Das ist dieses Aldea Nova-Projekt in Angola und es lohnt sich das anzuschauern weil von der Idee her auch eher neueres Projekt in Senegal sehr ähnlich ist.

00:10:42: Man muss sich vorstellen dass in diesen Gebieten vorher eine sehr diverse Art kleinbäuerlicher Landwirtschaft vorhanden war.

00:10:48: Wobei in diesem Fall von Angola da war ja eben lange Krieg und da waren natürlich viele dieser Strukturen auch zerstört, gab es auch schon koloniale Projekte.

00:10:58: das heißt ich will jetzt auch nicht romantisieren was davor her war.

00:11:03: Nach dem Bürgerkrieg kam dann diese große Idee von damals nach der LR Gruppe für die Taib damals gearbeitet hat und dem Staat Angola um ein riesiges Landwirtschaftsprojekt zu machen.

00:11:17: und eben ihre Idee war dieses israelische Genossenschaftsmodell.

00:11:21: Und wie das aussieht, ist dass es verschiedene Familienbetriebe immer noch sind die selbstständig produzieren aber Dienste wie Einkaufen, Verkauf, Verarbeitung – das ist gemeinsam organisiert.

00:11:32: In der Idee dieser Genossenschaftsbetrieben wird er selbst verwaltet.

00:11:35: in diesem Fall jetzt von Aldeanova wurde das von der LR-Gruppe übernommen also war schlussendlich Konzern gesteuert konzernbestimmt.

00:11:43: Ein bisschen speziell da war, dass es um demobilisierte Soldaten ging, die in diese kommerzielle Landwirtschaft eingebunden werden sollten.

00:11:51: Das Problem war und das hat Haaretz, also die israelische Zeitung Haaretzz damals im Jahr two-tausend neun recherchiert, das auf diesem Land halt auch schon Leute gelebt haben und da vertrieben wurden.

00:12:02: Und das zweite und ebenfalls sehr systematische Problem ist, dass die Leute, die dann da begonnen haben zu produzieren, sehr schnell in Schulden kamen.

00:12:08: Weil alles was ihnen gegeben wurde diesen Bauernfamilien also ihr Land ihre Produktionsmittel Irfi wurde als Darlehen gegeben und wenn sie produziert haben und dann das der LR Gruppe verkauft haben würde das mit ihren Schulden verrechnet und am Schluss blieb wenig für sich übrig.

00:12:24: Das zeigt sehr gut, dass Metrelli nicht als Einzigeleiter ein Förder dieser kapitalistischen Landwirtschaft oft in Sonderwirtschaftszonen.

00:12:33: In Senegal ist die Idee einer Sonder- wirtschaftszone typisch.

00:12:37: Und diese Idee wird halt gepusht, obwohl viele Bauernorganisationen und vielgesellschaftliche Gruppenwissenschaftlerinnen dieses Modell der ländlichen Entwicklung das von Konzernen gesteuert wird stark kritisieren.

00:12:48: Weil immer wieder hat sich gezeigt dass es wie jetzt in diesem Fall zur Landraub führt, dass die KleinbäuerInnen am Schluss verschuldet sind, dass sie zu Landkonflikten führt um Weltverschmutzung und Verschuldung.

00:12:59: und trotzdem wird das gefördert auch zum Beispiel von Entwicklungsaktüren wie der afrikanischen Entwicklungsbank Eine

00:13:06: dieser Organisationen.

00:13:07: an Gola schreibt sie, sprich auch dass Bäuerinnen von Metalle gedroht wird.

00:13:12: Dass die Menschen eingeschüchtert werden.

00:13:15: was sollen sie tun oder womit wenn sie eingeschüttert sind um welche Ziele zu erreichen?

00:13:20: Wir haben mit einem Mitglied einer Gruppe gesprochen.

00:13:23: schon wegen Schlussidorsch heißen Sie Die halt für die Rechte dieser Bauernfamilien eingestanden sind, die nicht wollten das so wenig blieb.

00:13:31: Für die Familien ging auch um nicht bezahlte Löhne und so weiter.

00:13:36: Diese Person hat von diesen Drohungen berichtet, auch in einem anderen Fall.

00:13:40: Im Laufe dieser Recherche haben wir gehört, dass mit Religi gedroht hat.

00:13:44: Allerdings haben wir das nicht weiterverfolgt und es passiert natürlich nie unter Record.

00:13:49: Wir können es nicht sicher bestätigen.

00:13:52: Was ich aber sagen kann ist bei solchen großen Projekten... Wo es um so viel Macht und Land geht, sind Drohungen üblich.

00:13:59: Einfach um Kritik zum Verstummen zu bringen Und Leute die sich wehren, die sich international versuchen zu organisieren Zum Beispiel auch das Land zurück besetzen, zum Schweigen zu bringen.

00:14:11: In der Schweiz gibt's ja auch, dann sind sehr juristische Drohung in solchen Ländern wo so wenig Schutz gibt vor Gewalt oft auch Gewaltdrohungen.

00:14:19: Das klingt dann so Du wirst schon sehen was wir tun können ziemlich klassisch.

00:14:24: Aber das heißt offenbar haben für diese Projekte, um das weiter voranzutreiben, haben Leute die dort gelebt haben ihr Land aufgeben müssen und dann umsiedeln müssen.

00:14:33: Ja, das ist so!

00:14:34: Dann im Senegal, das schon gesagt hat mit Rely jetzt vor kürzerer Zeit ein ähnlich gelagertes Projekt angefangen und dort ist anscheinend ja sogar so dass ein Gebiet, das vorher ein Naturschutzgebiet war oder auf jeden Fall in einem Schutzregister gestanden ist aus diesem entfernt wurde damit dieses Projekt durchgeführt werden konnte.

00:14:52: was genau ist da im Senugal passiert?

00:14:54: Und passiert noch?

00:14:55: Im Senegal geht es um diesen Wald, der im Schutzregister war und dann extra für dieses Projekt ausgezohnt wurde.

00:15:04: Die offizielle Darstellung, das ist sehr typisch heisst der Wald sei bereits degradiert, dass es gar kein richtiger Wald mehr sei und dass es deshalb nötig sei, dass so einem Projekt hin zu kapitalistischer Landwirtschaft ein Projekt aus einem Konsernbestimmtest zu übergeben.

00:15:21: Damit hier geht auch diese Idee, dass das Land leer sei und die Leute gar nicht echt wüssten was mit diesem Land zu tun sei.

00:15:28: Und es stimmt nie!

00:15:30: In diesem Wald ist es so, dass ein sehr wichtiges Gebiet für die Hirtinnen, die da ihre Tiere haben – eine Reservezone auch für Zeiten der Trockenheit usw.

00:15:42: Das bedeutet auch, dass seine wichtige Puffer-Zone zwischen Hirtinnen und ihrem Vieh und KleinbäuerInnen, die ihre Felder haben.

00:15:51: Und als dann die Regierung das bekannt gegeben hat, dass sie diesen Wald auszonen gab es auch heftige Proteste vor allem von Hirtinnen.

00:15:59: Die Angst hatten davor dieses Land zu verlieren weil ihnen auch keine Alternativen geboten wurde.

00:16:05: Interessanterweise haben wir die Sozial- und Umweltverträglichkeitsprüfung dieses Projekts gesehen, die Metreli selbst in Auftrag gegeben hat.

00:16:13: Und da wird das auch erwähnt.

00:16:14: Dann wird diese wirtschaftliche Vertreibung als Risiko gesehen aber halt als Managebaresrisiko und nicht als etwas was es zu vermeiden gibt.

00:16:24: Was da geplant ist auf dem Gebiet dieses Waldes, das ist eben auch so ein industrielles Landwirtschaftsprojekt.

00:16:31: Das in seiner Struktur sehr vergleichbar ist mit all der Janowa in Angola dass ich vorhin erzählt habe.

00:16:38: Es soll also auch eine Sonderwirtschaftszone sein.

00:16:40: Das bedeutet, dass da spezielle Gesetze gibt für die Konzerne.

00:16:45: Also das ist zum Beispiel andere Steuergesetze gelten, andere Gesetzen für den Export und so weiter um möglichst günstige Bedingungen für eben Agrarkonzerme zu schaffen.

00:16:56: Es geht auch darum, dass es da ein Zentrum gibt wo dann die Betriebe ihre Produkte hinbringen können.

00:17:03: Also es ist diese gleiche Idee der industrialisierten Landwirtschaft.

00:17:07: Da wurde sehr viel geplant, aber passiert ist bis jetzt noch fast nichts.

00:17:12: Das heißt es ist alles noch... Unsicher.

00:17:15: Und das ist auch, was im Moment vor Ort ist.

00:17:17: Unsicherheit!

00:17:18: Die Leute wissen, dass dieses Projekt geplant ist und sich das Land wahrscheinlich verlieren werden.

00:17:23: Aber sie wissen nicht richtig wie es weitergeht.

00:17:25: Das heißt wir haben da noch mit einer senegalästischen Journalistin gearbeitet die ging vor Ort hat sich das angeschaut und hat gemerkt ja... ...die Tiere sind schon nicht mehr da.

00:17:35: Gewisse Felder werden schon nicht bestellt weil die Leute halt wissen, ob das kommen wird oder vielleicht kommen wird.

00:17:42: Was auch immer noch da ist, sind die Hoffnungen der Menschen, dass das Entwicklung bringt.

00:17:46: Aber wie ich gesagt habe man sieht bei so vielen solchen Projekten, dass es halt nicht der Fall ist Ich glaube das ist auch typisch Dass dann so ein Projekt kommt und sehr viele Versprechen bringt Und natürlich ist das sehr attraktiv für die Leute.

00:18:01: aber schlussendlich endet das meist in grosser Enttäuschung

00:18:07: Ja und wenn es dort in diesem Fall zum Beispiel diese Versprechungen nicht erfüllt werden, dort irgendwie Stagnation herrscht.

00:18:13: Wenn man hört dass in Angola die Bäuerinnen oder die da Arbeitsplanungsschulden getrieben worden sind während wie ich Annime der Konzernen eine Art von Gewinn draus zieht gegen solche Praktiken wird dann diesen Ländern vorgegangen irgendwie juristisch zu anzeigen oder wird irgendwas getan?

00:18:30: Oder wird Bericht erstattet in den Ländern über diese Vorgänge?

00:18:34: Berichterstattet wird viel.

00:18:36: Gerade in Angola ist Mitrelli ein sehr bekannter Konzern.

00:18:40: Wir haben eng gearbeitet mit einem Journalisten aus Angola, wir konnten das da auch publizieren dann gemeinsam und er hat gesagt Ja Mitrelly ist einer der Konzerne die dieses Land regieren.

00:18:52: Das heißt, es gibt sehr viel Berichterstattung.

00:18:54: Ich glaube in Angola gab es nie wirklich eine Klage oder zumindest keine erfolgreiche.

00:18:59: In einem anderen Land aber wo Metrilli aktiv ist in der Côte d'Ivoire da laufen juristische Verfahren im Moment.

00:19:07: Ende April wurde bekannt dass ein Untersuchungsgericht eine Anklage gegen Metrilly vor Ort erhoben hat.

00:19:13: Da geht's um Vorwürfe von Veruntreuung öffentlicher Gelder und Geldwäsche.

00:19:17: Und zwar geht es da darum, dass eine Tochterfirma von Mitrelli einen Auftrag erhalten hat vom Staat.

00:19:23: Das war das für eine Wasserversorgung von Gesundheitseinrichtungen im Umfang von etwa Hundertvierzig Millionen Franken.

00:19:31: und ein Investigativportal vor Ort Ancad Media heißen Sie – mit ihnen haben wir auch dann gearbeitet, hat sich das angeschaut und bezeichnet dieses ganze Projekt als Friedhof für lokale Unternehmer.

00:19:44: Weil dann die betroffenen Firmen auf unbezahlten Rechnungen und Drohungen, das ist eben das zweite Beispiel wo von Drohung berichtet wurde.

00:19:52: Auf diesen unbezahlten Rehnungen sitzen... Was heißt

00:19:55: ihr am Arbeiten geleistet für die sie nicht bezahlt worden sind?

00:19:59: Gemäß diesem Enquete-Media, diesem Investigativportal vermuten eben die Ermittler dass so über internationale Kreditlinien aufgenommene Gelder nicht den tatsächlich vor Ort geleisterten Arbeiten entsprechen auch wenn es Arbeiten gab abgezweigt wurden und dass eben die lokalen Unternehmer einerseits zahlen mussten, um die Aufträge zu kriegen.

00:20:20: Und dann auch nicht richtig bezahlt worden.

00:20:23: Der Schiffredaktor, der Direktor von Enquete Media Daki Bwansi ist sehr besorgt weil er sagt es sind so schwerwiegende Vorwürfe und trotzdem passiert so wenig und zeigt wie viel Einfluss eine Firma hat.

00:20:38: Aber wenn du sagst, diese Firmen mussten zuerst zahlen dafür dass sie Aufträge überhaupt bekommen haben.

00:20:43: das klingt für mich jetzt auch nicht nach einer sauberen wirtschaftlichen Praxis.

00:20:47: Allerdings deshalb wird ja auch ermittelt.

00:20:50: ich kann sagen wir haben Hinweise gesehen was dem so ist.

00:20:54: es liegt noch kein Urteil vor und das kann auch dazu nicht mehr sagen im Moment.

00:20:59: Und dann gibt's ein zweites Land in dem es Untersuchungen gibt die mit Miträle zu tun haben und das ist Portugal.

00:21:06: Da steht im Zentrum ein Geldwäsche- und Betrugsverfahren, dass die portugiesische Sonderstaatsanwaltschafts-Zwanzig gegen einen Chef einer Mitrelli-Tochter und Anwälte eröffnet hat.

00:21:19: Und da gab es eine Meldung an der Bank über verdächtige Transaktionen von etwa vierzig Millionen Franken auf einem Konto und dann wurde da ermittelt woher das Geld kommt und das Geld kam eben von einer Mitrelitochter.

00:21:32: Dem zugrunde liegt wieder so ein Vertrag zwischen der angolanischen Regierung und Mitrelli, der schon ziemlich alt ist von den Jahren.

00:21:40: Bei dem es um Stadtentwicklung im breiteren Sinn ging.

00:21:44: Und da gibt es jetzt einen Verdacht von Kostenaufbleihung in Angola und Steuerhinterziehungen Geldwäsche in Portugal.

00:21:51: Das ist alles noch am Laufen und ich möchte dazu auch sagen dass der Mitreli CEO der jetzige Er hat klar gesagt, dass mit Trelli damit nichts zu tun hat.

00:22:02: Sondern dass das eine einzelne Person gewesen sei und dass sie natürlich sofortige Maßnahmen ergriffen hätten.

00:22:08: Sobald dieser Fall ihnen bekannt wurde.

00:22:11: Kann man sagen insgesamt auch wenn man bedenkt, dass so Projekte da einfach seit mehreren Jahren stillstehen?

00:22:16: Wie wir sehen egal wie du erzählst... ...wie wirtschaftlich erfolgreich ist denn mit Trelli eigentlich?

00:22:21: Das ist bei solchen Projekten tatsächlich immer eine interessante Frage Und stellt sich ja die Frage was heißt wirtschaftlicherfolgreich dann?

00:22:29: Wenn man jetzt aber ganz klassisch einfach den Gewinn von Mitrelli betrachtet, kann man sagen wir wissen es nicht.

00:22:35: Mitreli ist nicht an der Börse, wir kennen ihre Geschäftsberichte nicht.

00:22:39: Was man sagen kann mit all seinen Aktivitäten ist halb sehr reich geworden.

00:22:44: Berichten zufolge hat er ein Vermögen von hunderten von Millionen Franken.

00:22:49: und wenn man sagt wirtschaftlich erfolgreich gibt's ja für diese Unternehmen auch andere Wege Geld zu verdienen Ohne dass das nachher als wirtschaftlicher Erfolg abgebucht wird.

00:23:00: Das ist auch typisch für solche Infrastruktur-Entwicklungsprojekte, dass die Regierung und so sagen es ist gar nicht so lukrativ.

00:23:05: Wir machen das ja nur für die Entwicklung und für das Gute – und trotzdem fließt natürlich Geld!

00:23:12: Und das kann man auch bei Aldeanova ziemlich gut zeigen bei diesem Landwirtschaftsprojekt in Angola.

00:23:17: Das hat im Jahr two-thausend und drei begonnen.

00:23:20: Und zwei-tausendund acht war das bereits in einer sehr schwierigen finanziellen Lage, und die LR-Gruppe, die das damals dann geleitet hat, hat dem Staat übergeben – und das Projekt ging zwanzig elf Bankrotten – und der Stadt hat es wieder an einen Konzern übergeben, nämlich mit Trelle, also an die gleiche Person aber auch an anderen Konzernen.

00:23:40: Dann ab zwei taunzehn hat die Regierung Revisionen gemachtes Projekt und die sind auch öffentlich, sie zeigen steigende Verluste und Misswirtschaft.

00:23:50: Aber gleichzeitig zeigen Sie auch Zinszahlungen auf ein nie ausbezahltes Darlehen bei einem Unternehmen das wiederum einer der Gründer dieser LR-Gruppe gehört und zeigen sehr hohe Zahlungen an verschiedene Metrelle Töchter.

00:24:05: Das heißt während dem dieses Projekts In schwerer finanzieller Schieflage ist doch sehr viel Geld geflossen und war das möglicherweise wirtschaftlich doch lohnenswert für Mitrelli.

00:24:16: Wenn man hört, der Geldfluss ist etwas seltsam und kommt mindestens anscheinend nicht den Menschen dort in erster Linie zugute.

00:24:25: Welchen Nutzen ziehen Regierungen daraus?

00:24:27: Und wie stehen die Regierung mit Mitrellekonzernen zu diesem ganzen Konstrukt?

00:24:31: Unsere Analyse zufolge ist der große Grund, warum die Regierungen überhaupt darauf einsteigen und auch der Vorteil für die Regierung sind die Finanzierung.

00:24:40: Viele dieser Regierenden sind bereits verschuldet.

00:24:43: Sie haben Mühe an Kredite zu kommen – das ist der Fall stark bei Angola.

00:24:47: Auch Senegal ist gerade in einer großen Schuldenkrise.

00:24:50: Und gleichzeitig gibt es natürlich einen großen politischen Druck solche Entwicklungsprojekte zu realisieren, einerseits von der Bevölkerung aber andererseits auch von multilateralen Geldgebern zum Beispiel.

00:25:02: Das macht jetzt mit Rely besonders würde ich sagen.

00:25:05: sie bieten nicht nur eine umfassende Umsetzung des Projektes von der Planung bis zur Umsetzung sondern sie bitten eben auch eine Finanzierung und die liefern sich gleich mit.

00:25:15: Die Staaten nehmen also Schulden auf, entweder bei Luminar Finance – das ist eine Bank oder ein Finanzierungsinstitut im Netzwerk Metrellis.

00:25:24: Oder sie nehmen einen Kredit bei Banken auf der von Metrelli vermittelt wurde.

00:25:31: Luminar finance preist seine Dienstleistungen auch ganz direkt so an dass es eben darum geht Regierungen zu helfen sogenannte Finanzierungslösungen zu finden.

00:25:42: Und dieses Modell der Komplettanbieter, das ist attraktiv für die Regierungen.

00:25:47: In Angola ist es ganz konkret so, dass erstattt Leitgeld von Luminar Finance und es gibt die Bedingung, dass dieses Geld durch ein vereinfachtes Vergabeverfahren für Aufträge an Metrilli gebraucht werden muss.

00:26:01: Das ist kein Geheimnis, das auch nichts Illegales.

00:26:04: Es machen auch andere Firmen so aber Metrilly ist da vorne mit dabei.

00:26:09: Solche Konstellationen bergen ein großes Risiko für Korruption und staatliche Überschuldung auch, weil der Auftragnehmer also mit Trelle kann günstig anbieten und kann dann Kostensteigerungen überwälzen an die Regierung.

00:26:22: Und wie gesagt, der Auftragennehmer verdient, mit Trelli verdient egal ob es am Schluss gelingt das Projekt oder nicht.

00:26:28: und wenn es aber nicht gelingt bleibt die Regierung mit den Schulden zurück.

00:26:32: Und andererseits, und das hat auch der Journalist mit dem wir zusammengearbeitet haben in Angola stark betont bedeutet es auch dass erstaunt diese ganze Fähigkeit solche ja für die Gesellschaft relevanten großen Projekte zu planen.

00:26:48: Diese Fähigkeiten lagern wir eigentlich aus an Konzerne wie mit Trelle und das an sich ist sehr problematisch.

00:26:55: Wir haben es gehört.

00:26:56: Landwirtschaftsprojekte, Stadtentwicklung, Wasserversorgung, Gesundheitswesen und Bildung werden zunehmend ausgelagert.

00:27:03: Dabei sichern Sie die grundlegenden Lebensbedingungen der Bevölkerung – und bilden das Fundament jeder Volkswirtschaft!

00:27:10: Gerade deshalb sollten sie in staatlicher oder gemeinschaftliche Hand liegen.

00:27:14: Sie sollten definitiv dem Gemeinwohl dienen nicht der Gewinnmaximierung von Unternehmen und ihren Aktionärinnen und Aktionären.

00:27:22: Viele afrikanische Staaten sind auf externe Lösungsanbieter wie Mitrelli angewiesen, weil sie hoch verschuldet sind und kaum an Kredite herankommen.

00:27:32: Der Anthropologe David Graber schreibt in seinem Buch Schulten die ersten fünf tausend Jahre Es gibt keine bessere Methode auf Gewalt gegründete Beziehungen zu verteidigen und moralisch zurechtfertigen als Sie in die Sprache von Schuld zu kleiden Vor allem, weil es dann sofort den Anschein hat als sei das Opfer im Unrecht.

00:27:53: Durch die Verschuldung wird das Ausbeutungsverhältnis des Globalen Südens durch den globalen Norden vorgesetzt – aber gäbe es für einen Staat nicht andere Lösungen um eigene Projekte zu finanzieren als per Kreditaufnahme und Verschulung zum Beispiel über höhere Steuereinnahmen?

00:28:10: Gemäß Jason Hickel liegt eines der größten Probleme für Länder des globalen Südens in der Steuerflucht.

00:28:15: Es ist für ihn Teil einer globalen Ordnung, die Ungleichheit systematisch reproduziert.

00:28:21: Steuereinnahmen für Infrastruktur, Gesundheit und Bildung fehlen weil Gewinne über Briefkastenfirmen in Steueroassen verschoben werden.

00:28:29: Steueroassen wie bekanntlich auch die Schweiz einhießt!

00:28:32: Der Kanton Turgau liegt im nationalen Vergleich zwar im mittleren bis höheren Bereich aber hier liegt der Hauptsitz von Mitrelli.

00:28:38: Ja, warum eigentlich?

00:28:40: Weshalb hat sich der Konzern ausgerechnet hier niedergelassen und wie weit reichen seine Geschäftstätigkeiten tatsächlich.

00:28:48: In der zweiten Folge von Hilfe für wen?

00:28:50: ein Thurgauer-Konzern in Afrika sprechen wir über das Firmengeflecht hintermit Trelli – über Sicherheitsdienstleistungen und geopolitische Interessen Israels!

00:29:00: Und über die Rolle des Schweiz.

00:29:03: bringt die Niederlassung des Konzerts auch Risiken mit sich?

00:29:07: Außerdem fragen wir, welche Alternativen zu diesem doch eher fragwürdigen Entwicklungsmodell denkbar wären.

00:29:13: Die zweite Folge mit Silvia Lieberherr vom Waffrecherche-Kollektiv erscheint am

00:29:26: sechzehnten August.

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